Fragen, Erfahrungsberichte und Tipps zum Wandern an der Amalfiküste

Seid ihr auch schon an der Amalfiküste oder sogar auf dem CAI-300 gewandert? Oder habt ihr vor dort in der Gegend zu wandern?

Dann freuen wir uns über eure Kommentare, Tipps, Anregungen oder Fragen!

Für Feedback zum aktuellen Wegzustand haben wir eine separate Rubrik eingerichtet.

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Wir antworten aber in der Regel innerhalb von 48 Stunden und ihr seht unsere Antwort dann hier auf der Seite. 

Empfehlung für weitere Fernwanderungen

Wir lieben es, auf mediterranen Fernwanderwegen unterwegs zu sein und können euch neben der Fernwanderung an der Amalfi-Küste weitere schöne Reise- und Wanderziele empfehlen! Diese findet ihr auf der folgenden Website:

Aktuelle Eindrücke von anderen Wanderern findet ihr auf Instagram unter #CAI300

121 Comments

  1. Lieber Frank,
    bin gerade zurück von meiner Wanderung von Maiori nach Sorrento.
    Deine Infos haben mir bei der Vorbereitung und am Weg sehr geholfen – vielen Dank für die überaus gründliche Aufarbeitung!!
    Als Basis für die letzten zwei Tage – Ausflüge an die Landspitze Campanella und Erkundigung von Sorrent – hat sich für mich das Grand Hotel Hermitage in Sant´Agata sehr bewährt. Es kostet weniger als manches B&B, die Lage für Bus und Wanderwege ist perfekt und die Aussicht über Sorrent ist fabelhaft.
    Kann nur allen Wanderern sagen: Macht euch auf den Weg an die Amalfiküste!!

    • Hallo Bertram,

      vielen Dank für dein tolles Feedback! Ich hoffe, das Wetter war um diese Jahreszeit schon ansprechend :-)
      Ich gebe dir recht: das Grand Hotel Hermitage ist sehr gut gelegen, um Sorrent in aller Ruhe besichtigen zu können, ohne den dortigen Preisaufschlag bezahlen zu müssen.

      Viele Grüße

      Frank

  2. Lieber Frank & das gesamt Team,

    Ich habe gerade wundervolle 7 Wandertage hinter mir. Hab exakt Eure beschrieben Tour gemacht und bin immer noch restlos begeistert. Hab mich weitestgehend an Eure Tips gehalten, auch bei den Hotels soweit diese verfügbar waren. Hab aber immer von Tag zu Tag gebucht und nicht im Vorraus. Im Mai kein Problem, da findet man über Booking.com immer gute Angebote. In der Hochsaison ist das sicher anders.
    Vielen Dank für Eure super informative Seite und vor allem für die GPS Tracks. Haben mir sehr geholfen.
    Ich finde es Klasse, dass es so Leute wie Euch gibt die die Zeit und Energie aufbringen das alles hier anzubieten.
    Noch ein Tip von meiner Seite wenn man mit dem eigenen PKW anreist.
    Hab mein Auto in Salerno bei Easy Garage Parking für 7 Tage abgestellt.
    Kann ich nur empfehlen. Sehr nette Leute und sehr günstig. Hab für die 7Tage 69€ bezahlt. Das Fahrzeug ist dort sicher in einer Garage abgestellt. Ein Shuttle zum Hotel (war im Vigi B&B wie von euch empfolen) ist im Preis inkludiert. Auch bei der Abholung wird ein Shuttleservice angeboten.
    Wichtig: Direkt über deren Webseite buchen. http://www.parcheggiosalerno.it/
    Und nicht über die diversen Service Portale die bei Google ganz oben im Ranking erscheinen wie zB Parkvia.com. Dort kostet die Buchung deutlich mehr.
    Vielen, vielen Dank nochmal für Eure Tips und dieser tollen Seite.
    LG, Bernhard

    • Hallo Bernhard,

      vielen Dank für das Lob :-) und den wertvollen Tipp mit der Parkmöglichkeit in Salerno! An eine PKW-Anreise hatten wir beim Thema „Anreise“ gar nicht gedacht. Aber vielleicht denke ich da auch zu norddeutsch :-) Von Stuttgart oder München aus ist das natürlich auch mit dem PKW machbar.

      Viele Grüße aus Hamburg

      Frank

  3. Hallo Frank,

    beim Planen einer Führungstour für unsere DAV-Sektion im Anschluss an meinen begeisternden Kurztripp an die Amalfiküste bin ich jetzt auch auf eure Seite gestoßen.

    Herzlichen Dank für eure vielen detaillierten Infos und die schönen Fotos. Alles sehr inspirierend :-) – und auch wenn ich für meine Gruppe Quartiere mit größerer Bettenzahl brauche, wird bestimmt das eine oder andere aus eurem Erfahrungsschatz in die Planung meiner Fernwanderung entlang der spektakulären Amalfiküste und auf der Sorrentinischen Halbinsel einfließen. :-)
    Und auch wenn die Anreise mit dem Flieger in unserem Tourenprogramm die Ausnahme bleiben soll, schaue ich mich gerne auch noch auf euren anderen Seiten um und bin gespannt, was ihr als nächstes unternehmt und anschießend veröffentlicht.

    Herzliche Grüße aus Leonberg und weiterhin viele wunderschöne Rucksacktouren
    von Gisela

    • Hallo Gisela,

      vielen Dank für das liebe Feedback – es ist uns eine Ehre, dass sich der DAV bei uns informiert :-)
      Wenn euer Programm an der Amalfiküste steht, kann ich hier gerne einen Link veröffentlichen…

      Viele Grüße

      Frank

  4. Hallo ihr beiden, gerade lassen wir unseren letzten Abend unseres Urlaubs ausklingen, welcher Samstag vor einer Woche via Rom in Salerno begann. Ihr ahnt es, wir haben uns eure Wanderung rausgepickt und sind diese weitgehend nachgewandert. Als erstes natürlich ein riesiges Dankeschön für die Detailarbeit, welche uns in der Vorbereitung und während der Wanderung eine wertvolle Hilfe war. Die Karten jeder einzelnen Etappe hatten wir via der App vom Deutschen Alpenverein immer dabei, sonst wäre es kritisch geworden. Wir haben wahnsinnig viele landschaftliche Eindrücke mitgenommen und hatten etliche nette Begegnungen mit Einheimischen. Unheimliche Begegnungen mit Teilen der Fauna der Amalfiküste (Schlangen z.B) waren auch dabei sowie bisweilen kulinarische Highlights in Positano, Torca und Schiazzano. Mit der SITA Sud haben wir die ganze Bandbreite erlebt, von pünktlich und freundlich bishin zu zwei Stunden ungeplantem Aufenthalt („Aber der Bus kommt in 10 Minuten…“). Was wir uns für die weiteren Reisen noch wünschen würden wären tatsächlich noch weitere kulinarische Tipps. Von unserer Seite können wir nur folgende Tipps geben: Weniger Gepäck ist mehr, die meisten Unterkünfte bieten einen Waschservice für die, die nicht selbst waschen wollen.
    Bei Etappe 5 ist ab Torca höchste Aufmerksamkeit geboten, da die Wege teilweise stark verwachsen sind und der wirklich richtige Weg oft nur 4-5 Meter vom scheinbar richtigen Weg entfernt ist. Und zu guter letzt bietet sich ein Day Off an, um an irgendeiner Stelle, Land und Leute noch etwas intensiver zu erleben.
    Alles in allem war es phantastisch, all die Eindrücke, Begegnungen und kleinen Herausforderungen. Vielen lieben Dank für eure Mühe und weiter so!

    Tina & René

    • Hallo René & Tina,

      vielen Dank für euren Bericht! Zum Thema Gepäck: Wir haben für uns den Richtwert „max. 10kg Gepäck + Wasser“ aufgestellt. Das erfordert zwar etwas Disziplin beim Packen, lohnt sich aber.
      Den Hinweis mit den Orientierungsschwierigkeiten ab Torca werde ich in den nächsten Tagen in die Etappenbeschreibung Nr. 5 mit einbauen.

      Viele liebe Grüße aus Hamburg,

      Frank

  5. Ich bin absolut begeistert von eurer Seite und den tollen Berichten. Am liebsten würde ich sofort starten . In den vorherigen Kommentaren wurde bereits einige meiner Fragen beantwortet. Da ich bisher immer nur tagestouren und keine streckenwanderung gemacht habe hätte ich folgende Frage :
    Hat jemand Erfahrung mit Gepäck Transport?
    Wenn man am Ende der Tour noch ein paar Tage ausruhen dranhängen möchte.

    • Hallo Regina,

      wenn ich dich richtig verstanden habe, geht es dir darum, am Ende der Wanderung ein Extra-Gepäckstück mit frischen Klamotten etc. in Empfang nehmen zu können, oder?
      Die einzig praktikable Möglichkeit, die ich dafür bei der Amalfi-Tour sehe, ist folgende: Es gibt wie in Deutschland auch in Italien die Möglichkeit, Pakete postlagernd zu versenden. Der entsprechende Service der italienischen Post heißt fermoposta und beinhaltet 7 Tage Lagerung. Ich habe das selbst noch nicht ausprobiert und kann auch keine Angaben zur Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit der italienischen Post machen. ;-) Auf jeden Fall würde ich das Paket mit Extra-Klamotten nicht von Deutschland aus losschicken, sondern von einem italienischen Postamt z.B. in Neapel oder Salerno. Dazu folgende Links zur Info:

      Falls du das ausprobierst, würde ich mich über Feedback im Anschluss freuen!

      Viele Grüße

      Frank

      • Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Wenn ich in der konkreten Planungsphase bin werde ich versuchen über die gebuchten Hotels zu versuchen den Koffer per Taxi oder Kurierdienst an das letzte Hotel zu schicken. Ich denke das müsste funktionieren.

  6. Hallo Frank,

    jetzt auch noch mein Wissensstand in Sachen Kartenmaterial für alle, die sich an der Amalfiküste auch auf Wanderschaft begeben wollen.
    Wer sich über die elekronischen Karten hinaus ausstatten möchte: Es gibt eine Kompasskarte im üblichen Maßstab 1:50.000, auf dem einige Wege sehr deutlich in rot eingezeichnet sind. Daneben habe ich die vom CAI neu aufgelegte Karte MONTI LATTARI im Maßstab 1:25.000 bei das-landkartenhaus.de bestellt und finde, dass sich beide Karten ganz gut ergänzen.
    Liebe Grüße und frohes Planen
    wünscht Gisela

  7. Hallo Ihr beiden,
    erst einmal vielen Dank für die hervorragende Website.
    Wir sind gerade zurück, haben in der ersten Oktoberwoche 2017 die Amalfiküste in 6 Tagen erwandert. Eure GPS Tracks und das eBook waren unsere Begleiter und haben uns sehr geholfen.

    Unsere Erfahrungen und Tipps:

    Anreise:
    Wir wählten das Fahrzeug und zahlten 40Franken Autobahngebühr in der Schweiz und in Summe 130 in Italien. Anreise ab Süddeutschland innerhalb 1,5 Tagen problemlos.

    Startpunkt:
    Wir parkten in Pompei und fuhren mit dem Zug bis zum Vorort von Salerno Vietri sul Mare. Dort steigt man hinab zur Küste und sieht schon, den von Euch beschriebenen, Startpunkt an der Kirche. Zusatzbedarf etwa 1h ab dem Bahnhof, dafür keine zusätzliche Busfahrt.

    Etappen:
    Wir legten Etappe 3 und 4 zusammen und übernachteten in Montepertuso. Von dort ist der Einstieg in die Fortsetzung des Wanderwegs problemlos zu finden und man muss nicht erst hinab nach Positano. Wir fanden das eine ganz tolle Strecke, die dem berühmten „Pfad der Götter“ in nichts nachsteht. Die nächste Etappe dann an der Küste entlang bis Nerano. Hier Achtung: Der Wanderweg ist auf dem letzten Stück zw. Torca und Marina di Cantone praktisch nicht mehr existent. Orientierung wirklich nur per GPS in hohem Buschwerk. Übernachtung in Nerrano. Letzte Etappe dann bis zum Leuchturm am Ende der Halbinsel, weiter bis Termini und dann per Bus/ Zug nach Pompei/ Neapel. In Summe 6 Tage.
    Wir fanden es so eine runde Sache: Die ganze Küste ohne Busunterbrechung bis zum allerletzten Zipfel.

    Karte:
    Es gibt eine sehr gute Karte: Costiera Amalfitana, Maßstab 1:25.000 für 7,50€. Leider nicht überall erhältlich. Mit Wanderwegen und Kurzbeschreibungen und Zeitangaben.

    Fazit:
    Eine fantastische Wanderreise. Abseits der Orte fast immer allein. Wunderschöne Orte und Landschaft.
    Sehr zu empfehlen, aber nur im Frühjahr und Herbst :-)

    Liebe Grüße Jörg

    • Hallo Jörg,
      Vielen Dank für deine ausführlichen Tipps und die Variante zur Anreise mit dem eigenen Auto!
      Was mich mega interessiert ist eure Strecke oberhalb von Positano. Hast du da noch ein paar mehr Infos? Wir haben damals ja vergeblich nach einem solchen Weg gesucht. Das einzige was wir gefunden hatten, war ein im Bau befindlicher Pfad, der in einer Sackgasse mündete.
      Vielleicht tauschen wir uns dazu einfach per Mail aus?

      Schon mal vorab vielen Dank!

      Frank

  8. Hallo zusammen,

    eine tolle Seite habt Ihr da gebastelt – Respekt !!! Insgesamt finde ich das klasse, ein Info-Angebot aufzubauen, welches Fernwanderungen in Südeuropa dokumentiert. Ich bin ebenfalls schon die Costa Brava gelaufen, von Argeles-sur-Mer (F) bis nach Blanes (ES) – auf zwei Mal !!

    Wärmstens kann ich die Costa Vicentina empfehlen (www.rotavicentina.com), ich habe fast die gesamte Route im April diesen Jahres erwandert – es war klasse !!

    Macht weiter so !! Wenn ich in 2018 die Amalfiküste unter die Beine nehmen sollte, dann melde ich mich wieder hier ….

    LG
    Markus

    • Hallo Markus,
      vielen Dank für das Kompliment :-) Auf die portugiesische Küstenwanderung bin ich mittlerweile mehrfach angesprochen worden, das steht bei uns definitiv auf der Liste!
      Viele Grüße
      Frank

  9. Hallo Frank,

    wir waren Mitte Oktober an der Amalfiküste und haben uns an Eure Route gehalten, auch bei den Übernachtungen haben wir auf Eure Empfehlungen zurückgegriffen. Wir waren sehr begeistert von der Tour, die Unterkünfte waren ohne Ausnahme sehr gut.
    Mit dem Viewranger auf dem Smartphone hat es auch super geklappt, die GPS-Dateien haben uns sehr geholfen.
    Vielen Dank für Eure tolle Reiseseite. Wir freuen uns schon auf neue Touren;-)

  10. Hallo Frank,

    Gratulation, wirklich eine tolle Seite!!!
    Hätte ich die mal vor meiner Amalfi-Wanderung gefunden, ich hätte mir einige Recherchen sparen können…

    Im Rother Wanderführer „Golf von Neapel“ wird am Ende auch kurz auf Weitwanderungen eingegangen. Damit habe ich mir meine Route gebastelt von Corpo di Cava nach Sorrent. Schade übrigens, dass Ihr zwischen Positano und Colli di San Pietro den Bus empfehlt. Das war eine der schönsten Touren, wenn auch teilweise wirklich schwer zu finden. Mit dem GPS track vom Rother ging es aber ganz gut.
    Falls Ihr an meiner Tour interessiert seid, ich habe im Outdoorseiten Forum einen ausführlichen Bericht geschrieben:
    https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/100212-IT-Treppen-Trekking-an-der-Amalfik%C3%BCste-%C2%96-Von-Corpo-di-Cava-nach-Sorrento

    Viele Grüße
    Wolfgang

    • Hallo Wolfgang,
      vielen Dank für den Link mit deinem ausführlichen Bericht. Wenn ich mir dort die Bilder zu deiner „Etappe 6: Agriturismo La Ginestra – Colli di San Pietro“ ansehe, werde ich ganz neidisch :-) Die Bilder sind echt toll! Wir haben diesen Weg damals bei Regen und Nebel versucht zu finden, mussten dann aber abbrechen und haben daher zähneknirschend erst mal die Busroute in die Tourenbeschreibung aufgenommen. Mittlerweile haben aber sowohl du als auch Jörg unabhängig voneinander bestätigt, dass es den „oberen Verbindungsweg“ tatsächlich gibt. Und dass man auch am Ziel ankommt, wenn man sich brav an die GPS-Route hält und von fehlenden Markierungen oder zugewachsenen Pfaden nicht abhalten lässt :-)
      Deshalb: Sobald ich in den nächsten Wochen etwas mehr Zeit finde, passe ich meine Routenbeschreibung an.
      Vielen Dank nochmal für dein Feedback!
      Frank

  11. Hallo zusammen,

    was meint ihr, ist auch eine 3- Etappen-Tour möglich? Welche Etappen sollten das aus eurer Sicht sein? Ich finde das ganze sehr reizvoll, allerdings wären bei uns der Hinflug montags und der Rückflug freitags, ergo nur 3 volle Tage Zeit…

    Danke für Rückmeldungen

    Gruß

    Timo Kemming aus Münster

    • Hallo Timo,
      falls du es noch nicht entdeckt hast: unter folgendem Link habe ich bereits kürzere Varianten mit 4 oder 5 Etappen beschrieben. Bei nur 3 Etappen würde ich mich auf Etappe 2-4 beschränken, dann nimmt man die zentralen Amalfi-Küsten-Highlights mit (Amalfi selbst, den Sentiero Degli Dei und Positano). Das bedeutet, dass man in Maiori startet und in Positano endet.
      Für die Anreise: Es gibt einen Sita-Bus von Salerno nach Maiori (Fahrplan) und einen von Positano nach Sorrent.
      Drei Tage sind recht kurz, aber wenn es partout nicht anders geht, wäre die obige Variante mein Vorschlag.
      Viele Grüße
      Frank

  12. Hallo,

    mein Vater hat sich nach einer Dokumentation über den Sentiero Degli Dei die Reiseplanung an die Amalfiküste gewünscht um zu wandern. Da hat mich eure Seite natürlich total umgehauen! Mehr als ein paar Erholungstage an der Ostsee habe ich nämlich noch nie geplant/organisiert…
    Er würde den Aufenthalt gern um 2-3 Tage Badeurlaub/ Dolce Vita verlängern. Könnt ihr mir einen Tipp geben, wo das am besten geht? Wie sieht es mit Badestränden in Sorrent aus, oder bietet sich eher ein verlängerter Aufenthalt in Schiazzano im von euch so umschwärmten Lubra Casa Relax an? Macht es überhaupt Sinn, dort 3 Nächte zu bleiben um dann noch nach Sorrent zu wandern? Oder hängt man die Tage ganz am Ende zurück in Neapel dran? Entschuldigt die vielen Fragen, aber ich bin grade so begeistert, dass ich fast selbst mitfahren möchte ;) Die Tour soll im September stattfinden.

    Viele Grüße
    Anne

    • Hallo Anne,
      schön, dass du so begeistert bist :-)
      Zu deinen Fragen: Die Gegend rund um Sorrent ist so schön, dass man eigentlich nicht viel falsch machen kann – egal wo genau man noch ein paar Tage dranhängt:

      • Die Lubra Casa Relax liegt schön versteckt inmitten einer herrlichen Landschaft. Von hier aus sind viele kleine Wanderungen zu Badestellen, Stränden und Buchten in der Gegend möglich. Die Unterkunft selbst liegt aber nicht am Strand. Ideal für jemanden, der sich viel Ruhe und möglichst wenig Trubel wünscht und auf eine direkte Strandnähe verzichten kann.
      • Als strandnähere Alternative zur Lubra Casa Relax kommen ggf. Unterkünfte rund um Nerano in Frage. Die Bucht liegt abends aber im Schatten, so dass ich persönlich wegen der Abendsonne die Lubra Casa Relax bevorzugen würde.
      • Sorrent selbst liegt an einer Steilküste. Zwar gibt es dort auch Badestrände und Bade-Plattformen, Sorrent besticht aber eher mit seiner großen Auswahl an Restaurants, Bars, Museen und einem fast schon kitischigen Dolce-Vita-Gefühl. Ich finde Sorrent sehr sehenswert, nach den vielen einsamen Wandertagen an der Amalfiküste musste ich aber erst mal wieder mit dem hohen Besucheransturm in dieser Stadt klarkommen.
      • Für Neapel gilt das mit dem Besucheransturm natürlich nochmal verstärkt. Konstrastprogramm eben.
      • Von mehreren anderen Wanderern habe ich schon mitbekommen, dass ein Aufenthalt auf der nahe gelegenen Insel Capri als Abschluss attraktiv ist (Fährverbindung ab Sorrent).

      Ich hoffe, dass irgendeine dieser Alternativen sehr gut auf deinen Vater passt :-)
      Viele Grüße aus Hamburg
      Frank

  13. Lieber Frank & Co,

    wenn ich euren Weg dieses Jahr Anfang Mai gehe, wird es dann voraussichtlich so sein, wie Bernhard sagt: Dass man Unterkünfte nicht im Voraus buchen muss?

    Eure Seite beeindruckt mich sehr und ich freue mich schon extrem darauf!

    Vielen Dank schon vorab und herzliche Grüße
    Ulrike

    • Hallo Ulrike,
      Auf Basis der Erfahrungen von Bernhard und wegen der generell sehr großen Menge an Unterkünften an der Amalfiküste denke ich auch, dass eine spontane Unterkunftssuche Anfang Mai erfolgreich sein müsste. Du wanderst dann ja noch vor den ganzen Brückentagen (Himmelfahrt, Pfingsten).
      Alles in allem ist es wohl eine Frage des persönlichen Geschmacks: will man flexibel bleiben und spontan länger an einem schönen Ort bleiben können? Oder legt man Wert darauf, im Voraus zu wissen, wo man übernachtet und zu welchem Preis?
      Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es für uns erholsamer ist, den größten Teil der Organisation schon vor dem Urlaub erledigt zu haben. Das spart Zeit und Rechercheaufwand an jedem einzelnen Wandertag und ist nicht zuletzt ein gutes Mittel, um sich auch an einem Regentag aufzuraffen und weiterzuwandern :-)
      Viel Spaß beim Wandern im Mai und viele Grüße
      Frank

  14. Hallo Frank,
    wir habe heute eure Seite entdeckt und sind begeistert. Wir wollen im März die Tour wandern und bedanken uns jetzt schon für die tollen Planungshilfen.
    Hat die gewählte Wanderrichtung einen besonderen Grund? Wir planen genau entgegengesetzt!

    Viele Grüß aus Schwaben

    • Hallo Christian,
      rein technisch betrachtet gibt es von der Richtung her keine Einschränkungen. Für die Richtung von Salerno nach Sorrent sprechen m.E. aber mehrere Gründe:

      • Ich finde, dass sich die Etappen in der beschriebenen Reihenfolge von Tag zu Tag eher steiger und zunehmend schöner und spektakulärer werden. Außerdem finde ich es lohnenswerter, das mondäne Sorrent als Zielort zu haben als das beschauliche Salerno. Zumal man in Sorrent wirklich ohne Probleme bis in die Stadt hinein wandern kann. In Salerno muss ja noch ein Stück mit dem Bus zurückgelegt werden.
      • Etappe 4: Der Sentiero Degli Dei wird von der Masse der Leute auch von Osten nach Westen bewandert. Das liegt daran, dass man dann den spektakulären Blick in Richtung Westen immer vor sich hat. Wer den Weg in der umgekehrten Richtung wandert, hat dies logischerweise nicht und muss dazu noch damit rechnen, ständig dem großen Besucherstrom ausweichen zu müssen.

      Im Gegenzug fällt mir gerade kein wirklicher Vorteil ein, wenn man in der Gegenrichtung wandert. Gib mir aber gerne einen Hinweis, was euch dazu bewogen hat, umgekehrt zu planen! Das ist sicherlich für andere Leser interessant!

      Viele Grüße aus Hamburg
      Frank

  15. Hallo Frank,

    wir planen auch im Mai diese Tour zu gehen.
    Eine Frage bezüglich Gepäck: welches Volumen hatten eure Rucksäcke?

    Ist für die Tour Schwindelfreiheit nötig- gibt es ausgesetzte Stellen?
    Danke und liebe Grüße aus Bayern
    Angelika

    • Hallo Angelika,

      unsere Rucksäcke haben 45 bzw. 48 Liter Volumen, wobei wir die nicht voll ausgeschöpft haben. Ein paar Infos hierzu findest du auch unter https://www.wanderndeluxe.de/kategorie/packlisten-wanderausruestung/.
      Zum Thema Schwindelfreiheit fällt es mir schwer, eine belastbare Aussage zu machen, da ich selbst keine Höhenangst habe und mich deshalb im Zweifel an einige ausgesetzte Stellen nicht mehr erinnere, die für andere vielleicht ein Problem sein könnten. Es gibt jedenfalls keine Klettersteig-ähnlichen Stellen, an denen man sich am Seil festhalten muss o.ä. Dafür aber eben reichlich schmale Pfade am steilen Hang mit Blick auf das Meer. Zum berühmtesten Stück – dem „Sentiero Degli Dei“ (Etappe 4) – gibt es im Netz reichlich Kommentare und Einschätzungen zum Thema Schwindelfreiheit. Vielleicht hilft hier auch die Google-Bildersuche mit den Suchbegriffen „sentiero degli dei schwindelfrei“ für eine persönliche Einschätzung.
      Ich hoffe euch weitergeholfen zu haben und wünsche euch eine schöne und gelungene Wanderung im Mai!
      Frank

  16. Hallo Frank,
    wir überlegen im Oktober mit unseren Kindern (4 bis 8 Jahre) 3 Tage von Maiori nach Positano zu wandern mit einem Ruhetag in Amalfi. Das Auto wird in Salerno geparkt und von Positano geht es mit der Fähre zurück nach Salerno. Unsere Mädels sind gut zu Fuß, aber das Gepäck müssten sicher meine Frau und ich tragen. Ist das ein realistischer Plan mit Kindern oder doch zu ambitioniert?

    Liebe Grüße
    Andreas.

    • Hallo Andreas,

      ich glaube, dass so eine Wanderung von Ort zu Ort für Kinder ein echt tolles Erlebnis sein wird! Auf diese Weise bin ich auch irgendwann mal zum Wandern gekommen :-)
      Zur Streckenplanung: Es gibt beim Wandern mit Kindern wohl die Faustformel „Lebensalter mal 1,5“ (Quelle: https://www.merkur.de/reise/klappt-wandern-kindern-ratgeber-reise-479807.html). Mit 4 Jahren sollte die Strecke also 6 km nicht wesentlich übersteigen, wobei 100 Höhenmeter wie ein Kilometer zählen.
      Um auf entsprechend kurze Teilstücke zu kommen hätte ich folgende Ideen:

      • Tag 1: wie wäre es, direkt am Anreisetag die 2 km von Maiori nach Minori zu wandern? Dann ist das nächste Teilstück etwas kürzer.
      • Tag 2 vormittags: Minori – Ravello. Das sind ca. 350 Höhenmeter auf 2 km. Von dort gibt es einen Bus, der einem einen Teil des Abstiegs in Richtung Amalfi abnimmt.
      • Tag 2 nachmittags: Von der Bushaltestelle oberhalb von Atrani wieder zu fuß bis Amalfi (ca. 1,25 km und 170 Höhenmeter Abstieg).
      • Tag 3: Busfahrt von Amalfi nach Bomerano (der Aufstieg wie in Etappe 3 beschrieben ist vermutlich zu viel für das Lebensalter) und von dort auf dem Sentiero Degli Dei ca. 5,5 km bis nach Nocelle. Ab Nocelle dann wegen der vielen Höhenmeter mit dem Bus nach Positano. Hier gibt es eine Busverbindung von „Mobility Amalfi Coast“, die ihre Fahrpläne per Facebook kommunizieren.

      Das wär’s erst mal von meiner Seite.

      Viele Grüße

      Frank

  17. Lieber Frank,
    wow, uns fällt ein Stein vom Herzen, dass es aus Eurer Sicht möglich ist – nicht das man die Kleinen überfordert. Wir danken Dir sehr für die Mühe, uns gleich einen kleinen Reiseplan mit auf den Weg zu geben, gerade beim ersten Tag hatte ich wegen der Länge schon Bedenken. Vielleicht können wir ja auch einen Tag länger Zeit nehmen und nach Bomerano wandern, da wird der Familienrat dann u.U. drüber entscheiden, wenn wir vor Ort sind.
    Ganz lieben Dank für alles und schöne Grüße aus dem sonnigen Weimar!
    Andreas.

  18. Hallo Frank,

    welches Schuhwerk empfiehlst du für diese Weitwanderung ?
    Sind Traillaufschuhe richtig oder doch festere, höhere Schuhe ?

    Danke
    und
    Lg

    • Hallo Josef,
      zwar sind die Wanderwege an der Amalfiküste nicht gerade alpin (es erwarten einen z.B keine Geröll-Hänge etc.), man sollte aber bedenken, dass man auf einer Fernwanderung ca. 10-12 kg Rucksackgewicht mittragen muss. Gerade bei Abstiegen über mehrere hundert Höhenmeter machen sich da festere Wanderschuhe oder sogar Wanderstiefel bezahlt (siehe auch Empfehlung zur Ausrüstung). Wenn man sich wegen nicht passendem Schuhwerk Blasen an den Füßen holt, ist das auf einer Fernwanderung sehr ärgerlich…
      Daher empfehle ich im Zweifel immer die festere/höhere Variante.

      Viele Grüße
      Frank

  19. Danke, danke, danke! Eine ganz wunderbare und ganz wunderbar beschriebene Tour. Wir waren Ende März 2018 mit unserer elfjährigen Tochter auf Euren Spuren unterwegs und haben jede Minute und jeden Schritt auf dieser abwechslungsreichen Wanderung genossen. Ohne Eure Tipps hätten wir so manchen Weg nicht so leicht gefunden. Zum Laufen war die Reisezeit optimal weil erfrischend kühl, Pools und Meer waren allerdings zu kalt bzw. noch gar nicht aufgefüllt.
    Kleiner Tipp für eine ähnliche und doch ganz andere Wanderung: die Rota Vicentina (Fischerweg) in Portugal. Einsam, Traum-Gegend, total entschleunigend. Viel versprechen wir uns auch von einer einwöchigen Wanderung auf der Azoreninsel Santa Maria (Ilha a Pé) demnächst im Juni: von restaurierter Schäferhütte zu Schäferhütte.

    • Hallo Claudia,
      vielen Dank für die tolle Rückmeldung und die Tipps in Portugal! Von der Rota Vicentina habe ich schon mehrfach gehört, die Wanderung auf den Azoren ist mir komplett neu, meinst du diese hier: http://www.ilhape.com? Das sieht auf jeden Fall super aus!
      Viel Spaß im Juni!
      Viele Grüße
      Frank

  20. Lieber Frank,
    nun waren wir schon zum 2. Mal mit euch unterwegs! Nachdem wir 2016 die La-Gomera-Runde (mit je zwei Übernachtungen pro Quartier und entsprechenden zusätzlichen Tagestouren) gewandert sind, haben wir diesmal aus eurer Amalfi-Wanderung eine 13-tägige Wanderung gemacht (plus Nachschlag Pompeji, Capri, Neapel)
    Je nach den Wandermöglichkeiten vor Ort sind wir in den Quartieren ein, zwei oder drei Nächte geblieben.
    Albori (1), Maiori (2), Amalfi (3), Bomerano (1), Santa Maria del Castello (3), Colli di San Pietro (1), Schiazzano (2), Sorrent
    Zunächst mein Fazit: Eine großartige Gegend und eine ebenso großartige Wanderung, von euch wieder perfekt ausgearbeitet, vom Bus am Flughafen bis zu den Wander- und Quartiervorschlägen und der Wegfindung.
    Nun ein paar Erfahrungen von der Strecke:
    Ich empfehle sehr, die erste Nacht in Albori zu verbringen. (Oberhalb von Raito und gut zu Fuß von dort erreichbar.) Obwohl wir erst um 15 Uhr in Neapel gelandet sind, waren wir bereits kurz vor 18 Uhr in Raito (Bus, Zug, Bus) und da war die kurze Wanderung nach Albori ein perfektes Eintauchen in die Landschaft, weg vom Trubel. Albori ist wunderhübsch, vollkommen untouristisch, ein stiller Sackgassen-Ort in fantastischer Lage. Sehr gut gefallen hat uns das ‚B&B aeternitas‘, von dessen Terrasse man einen wunderschönen Blick bis zum Meer hat. Von dort kürzt sich die lange erste Etappe um 20 Minuten und man kann morgens gleich loslaufen.
    In Amalfi haben wir ein sehr gutes Quartier gefunden: Am Beginn des Mühlentals liegt das B&B ‚Valle de la ferriere‘, gutes Frühstück, unglaublich eindrucksvoller Blick von der Frühstücksterrasse, völlig abseits des Trubels, ein gutes Lokal (Da Maria) im Ort, das der Mann der Vermieterin betreibt, sehr gastfreundliche Menschen, preislich zwar etwas überdurchschnittlich, aber noch im Rahmen.
    Eine weitere Empfehlung ist, die Tour auf 7 Etappen hin anzulegen (ohne Busfahrt), mit einer Übernachtung in Santa Maria del Castello, oberhalb von Positano, Agritourismo La Ginestra (das wurde in einem der Kommentare empfohlen und wir sind gleich drei Nächte dort geblieben mit einer Tageswanderung nach Positano hinunter und einer zweiten hinauf auf einen Gipfel der Monte Lettari). (Den Aufstieg von Montepertusso auf den hochgelegenen Weg fanden wir dank eurer Ergänzung nicht schwer zu finden und der dann folgende Höhenweg war für mich der wahre Königs- oder Götterweg, unglaublich schön, blumen- und aussichtsreich und menschenleer.
    Die dann folgende Etappe zum Colli di San Pietro sollte man unbedingt als ganze Tagesetappe planen, denn eine ausgiebige Rast auf dem Monte Comune ist ein Muss (grandiose Aussicht) und der dann folgende Weg stellt einige Anforderungen an das Wegfinden (markiert, aber verwachsen) und die Wegbeschaffenheit macht es phasenweise recht mühsam.
    Das von euch am Colli empfohlene Quartier gefiel uns ebenso wie das in Bomerano sehr gut. In Schiazzano waren wir leider zu sparsam und haben in der Casale Marzia gewohnt…
    Danke nochmal für eure Ausarbeitung
    Almuth
    PS.
    Zum Thema Rucksack: Ich habe mir für diese Tour einen kleineren Wanderrucksack zugelegt (35l+10). (Konzession an mein Lebensalter, 62). Das reicht, wenn man sparsam packt, und trägt sich erheblich besser als ein größerer nicht ganz voll bepackter Rucksack, da dort alles tendentiell nach unten rutscht. Es war geradezu ein neues Rucksacktragegefühl, und das trotz mancher Höhenmeter und vieler tausend Treppenstufen…

    • Hallo Almuth,

      vielen Dank für eure (zweite) ausführliche Rückmeldung zu unseren Wanderrouten! Ich kann mich noch sehr gut an eure erste Rückmeldung erinnern.
      Sehr schön, dass ihr die Höhenweg-Variante oberhalb von Positano ausprobieren konntet. Das muss ich selbst irgendwann nochmal nachholen :-)

      Wo geht’s als nächstes hin?

      Viele Grüße

      Frank

  21. Hallo Frank,

    Supertolle Seite! Ich habe Ende Juni 2 Wochen Urlaub und bin auf die gekommen, mal eine Wandertour zu machen. Dachte da erst an Island, ist mir dann aber doch zu kalt :-) Wie man eventuell rausliest, das wäre meine erste richtige Wanderung aber da ich sehr gern lang spazieren gehe, möchte ich das nun gern mal ausprobieren. Ich habe aber so gar keine Erfahrung, deshalb ein paar Fragen:
    – wie ist es mit der Ausrüstung? Sind wirklich Wanderschuhe notwendig oder kann man die Strecke auch in guten Sportschuhen laufen? (Mir geht’s hier hauptsächlich um die Bequemlichkeit)
    – denkst du es ist auch möglich auf dem Weg spontan ein Zelt aufzuschlagen? Bin da gern unabhängig und je nachdem wie es mir an einem bestimmten Punkt gefällt, würde ich dann ungern noch zwingend ein Hotel aufsuchen müssen.
    – ich würde gern die komplette Tour laufen, allerdings Reise ich Montag an und würde Sonntag wieder zurückfliegen. Denkst du das ist machbar ?
    Nochmal Riesen Kompliment und Danke, dass du dir hier die Zeit nimmst, deine Erfahrungen und Tipps zu teilen!

    Lieben Gruß,
    Nadine

    • Hallo Nadine,
      vielen Dank für das Lob zur Website :-)
      – Wie etwas weiter oben schon geschrieben empfehle ich tatsächlich, Wanderschuhe mitzunehmen. Normale Sportschuhe sind nicht auf das zusätzliche Gewicht (Rucksack mit 10-12kg) ausgelegt. Es gibt da durchaus leichte Wander- bzw. Trekkingstiefel (Kategorie A/B bis B), mit denen man bequem und dennoch sicher unterwegs sein kann.
      – Wildes Zelten ist in Italien verboten und gerade in Gegenden wie der touristisch sehr gut erschlossenen Amalfiküste könnte ich mir vorstellen, dass man tatsächlich mit Bußgeld zu rechnen hat, wenn man erwischt wird.
      – Das Wandern mit Gepäck für mehrere Tage auf dem Rücken ist merklich anstrengender als eine Tageswanderung mit wenig Gepäck. Wenn du darin noch keine richtige Erfahrung hast, würde ich dir sogar empfehlen eher etwas kürzere Etappen einzuplanen als dir 6 Etappen an 5 Tagen vorzunehmen.
      Das sind zwar wahrscheinlich nicht die Antworten, die du hören wolltest :-) Ich hoffe das hilft dir bei der Planung trotzdem weiter.
      Viele Grüße
      Frank

  22. Unbedingt EMPFEHLENSWERT, die Wanderung rund um die Azoreninsel Santa Maria. Ankommen. Häuschen, das über dem Meer thront. Deckel vom Topf. Was gibt es Leckeres zu essen? Heimkommen, sich ausbreiten, den Schweiß abduschen, das erste Gläschen Wein aus der Kühlbox, die unser Vermieter Ioannis schon im Haus abgestellt hat. Und dann den Tag rekapitulieren. Sich erinnern an die unglaublichen schönen Plätze dieses kleinen Eilands. Diese Weite, diese Ruhe, diese tausend Schattierungen von Grün – das kommt dem Paradies schon sehr nahe. Der Körper läuft auf Hochtouren, der Kopf wird ganz klar und ruhig und weit. Nur drei anderen Wanderern sind wir begegnet. Dafür sahen wir Vögel, überall Vögel, die ein grandioses Duett mit den Fröschen sangen. Knorrige Bäume, gigantische Bäume, Hortensien, Riesenfarne. Kühe rechts, Kühe links, Kühe, die auf dem Hügelrücken stehen, wie der Osborne-Stier in Spanien. Ein spontan gezaubertes Menü von der bezaubernd-herzlichen Aida am Strand von Maia. Unvergessliche Tage auf einer atembreaubenden Insel. Unbedingt EMPFEHLENSWERT!

  23. Hallo Frank,
    erstmal vielen Dank für diese Seite, ich bin mit meinem Vater vor ein paar Wochen die ganze Tour gelaufen, wir haben zwar manchmal ordentlich geschwitzt, aber hatten auch sehr viel Spaß daran.
    Ich möchte allerdings an dieser Stelle dringend davon abraten am Ende der 5.Etappe direkt zur Marina di Crapolla abzusteigen. Der Weg war zwar noch mehr schlecht als recht markiert (Absperrband…) aber teilweise abgerutscht und das Gestrüpp stand im Mai bis über Kopfhöhe, wir haben uns mehr schlecht als recht hinuntergekämpft, ich würde aber gerade auch mit doch etwas größeren Rucksäcken dringend davon abraten. Der Zugang zur Bucht von der anderen Seite von Marina del Cantone aus ist hingegen ein vielbenutzter Wanderweg, das ist kein Problem.

    • Hallo Verena,
      vielen Dank für dein wertvolles Feedback! Meinst du auf Etappe 5 das Stück zwischen Wegpunkt 8 und „Marina del Cantone“? Dann würde ich das auf der Etappenbeschreibung ergänzen.
      Viele Grüße
      Frank

  24. Hallo ihr beiden,
    wir haben vor Kurzem unsere Wanderung von Raito nach Sorrent beendet. Ja, wir haben es wirklich im August gemacht :)
    Erst einmal vielen Dank für die wunderbare Beschreibung und die hilfreichen Tipps für die Tour.
    Hier ein paar Erfahrungen unsererseits:
    – Klar, im August ist es warm. Trotzdem ist die Vegetation wunderschön und die Tour mit ausreichend Wasservorrat gut zu schaffen. Bis auf die Halbtageswanderer auf dem Sentiero degli Dei lassen sich die restlichen Wanderer quasi an einer Hand abzählen :)
    – Uns hat die App OruxMaps in Kombination mit OpenStreetMaps sehr gut geholfen. Auch Wasserstellen sind dort verzeichnet.
    – Auf Etappe 5 vor und vor allem nach Torca war der Pfad teils stark zugewuchert und man musste die Augen schon gut offenhalten, um weiterzukommen und die Markierungen zu finden.
    Alles in allem war es eine tolle Erfahrung – wir können die Tour nur jedem empfehlen!
    LG Helen und David

    • Hallo Helen & David,
      vielen Dank für das Feedback! Für Etappe 5 bleibt dann ja nur zu hoffen, dass in Zukunft doch ein paar mehr Wanderer den Weg dorthin finden – und so das langsame Zuwuchern des Wegs verhindern.
      Die App OruxMaps kenne ich noch nicht, schaue ich mir aber demnächst mal an.
      Viele Grüße
      Frank

  25. Hallo ihr beiden!
    Wir haben unsere Amalfiküstenwanderung weitgehend nach eurer Empfehlung und mit euren GPX-Daten durchgeführt. Perfekt! Ein herzliches Dankeschön an eure super Vorarbeit! Wir hatten uns in Sorrento einquartiert, sind nach einigen Tagen dann mit dem Bus über Amalfi nach Vietri sul Mare gefahren. Ca. 10 Euro zu zweit für 3 Std. Busfahrt über die Küstenstraße. Wir fanden das die beste Variante, der Zug ist wegen der unterschiedlichen Trassen in Pompeij kompliziert.
    Die Etappe 4 sind wir aus Positano nach Colli San Pietro komplett gelaufen und fanden, dass das sogar die schönste Tour war (vor allem vom Monte Commune ab nahe an der Steilküste entlang). Auf dem Weg haben wir deine Empfehlung Monte Vico Alvano gern mitgenommen. Wir hatten in Amalfi und Positano jeweils 3 Nächte „Pause“ geplant, wobei wir jeden Tag meist eine kleinere Tour in der Umgebung gemacht haben. Von Positano (per Bus hoch nach Montepertuso) haben wir auch den Monte San Michele bestiegen. Ein wirklicher Höhepunkt (nicht nur wegen der 1.444 m) durch den Rundumblick von Neapel, Vesuv bis zur Amalfiküste und Sorrent! Alle Wege dort hinauf sind gut angelegt und gut zu gehen (die steile Treppenanlage im letzten Drittel des Anstiegs ist einfach nur wegen des stetigen Anstiegs anstrengend, der letzte Anstieg zum Gipfel ist auch gut zu gehen).
    Die Etappe 5 ist ab Torca wirklich stark überwachsen, aber machbar. Während die GPS-Tracks auf der ganzen Strecke vor allem für das Finden von Abzweigungen (oder beim versehentlichen Verlassen des Tracks) hilfreich waren, war dieses Hilfsmittel ab Torca sehr hilfreich an vielen Stellen der Strecke.
    Wir waren vom 31.08. – 10.09.18 unterwegs. Außerhalb der Orte fast immer allein!! Es war auch bei uns meist noch recht heiß. Wasser gibt es auf den reinen Bergetappen selten. Wir haben bei den Tagestouren zu Zweit immer 1 x 2 und 2 x 1 und 1 x 0,5 Liter Wasser dabeigehabt. Beim Aufstieg sind 2 – 3 Liter davon schon getrunken, das braucht man auch. Das Wasser ist bei der Wärme das eigentliche Problem, für das man vorsorgen muss. Die Wege an sich sind nicht schwierig, man darf aber die Höhenmeter nicht unterschätzen.
    Am Ende sind wir dann wieder in unser Hotel in Sorrent zurückgekehrt und haben noch ein paar Tage Urlaub gemacht (unseren Koffer hatten wir dort deponiert).
    Es war für uns eine sehr schöne Erfahrung!
    Viele Grüße
    Hubert und Brigitte

    • Hallo Hubert und Brigitte!

      Vielen Dank für euren ausführlichen Bericht! Eure Variante mit 10 Tagen klingt auch sehr lohnenswert. Und um die Aussicht auf dem Monte San Michele beneiden wir euch ein bisschen. Wir waren damals zwar auch einen Tag in dieser Höhe unterwegs (auf dem gegenüberliegenden Berggipfel), haben außer Nebel und Wolken aber leider nichts gesehen. Vielleicht nehme ich das aber demnächst noch als zusätzlichen Tipp für Positano in die Etappenbeschreibung bei Etappe 4 auf…

      Viele Grüße
      Frank

  26. Hallo ihr beiden!
    Ich freue mich schon sehr… wir fliegen am 04. Oktober nach Neapel und wollen genau eure Tour an der Amalfiküste entlang wandern. Eure Seite steigert die Vorfreude enorm und bietet so viele hilfreiche Tipps – toll, vielen Dank!!!
    Nun noch eine Frage: wir wollen am Ende noch ein paar Tage an der Küste bleiben zum Baden, bummeln und entspannen. Habt ihr außer der Variante mit der Post noch weitere Tipps, wie wir eine zusätzliche Tasche mit Gepäck Richtung Sorrent verfrachten können. Hat die Variante von Regina mit dem Kurier funktioniert?

    Viele Grüße aus München
    Lenka & Andreas

    • Hallo Lenka&Andreas,

      Entschuldigung für die späte Antwort! Wir sind gerade selbst wieder „on tour“ und irgendwie ist mir eure Frage vor dem Urlaub durchgerutscht.
      Zum Thema „Zusatzgepäck“ habe ich aber leider auch keine neuen Erkenntnisse als das, was ihr oben schon erwähnt habt.
      Ich hoffe ihr habt einen schöne Zeit an der Amalfiküste! Und vielleicht berichtet ihr ja anschließend, wie ihr das Problem gelöst habt!

      Viele Grüße aus Südfrankreich,
      Frank

  27. Hallo Ihr 2,

    vielen lieben Dank für dieses tolle E Book und vorallem für die GPS Daten. Wir sitzen gerade auf der Terrasse des L Arabesco in Progerola und genießen einen letzten Wein des Tages mit Blick auf das Meer.
    Wir wandern die Strecke mit unserem 7 Jahre alten Sohn und können die Strecke bei vorhandener Kondition nur empfehlen. Unbedingt raus aus Amalfi ( nach einem Bad im Meer) und hoch nach Progerola. Die Restauants haben also auch im Oktober noch auf, das Essen ist im Vergleich zu Deutschland preiswert und lecker. Morgen werden wir etwas schummeln und mit dem Bus zurück nach Amalfi fahren um uns die 747 Stufen zu sparen, aber dann geht es wieder weiter und wir freuen uns schon…… vielen, vielen Dank für eure Orga. …. ohne euch wäre es nicht so entspannt. Gut beschildert ist etwas anderes…..

    • Hallo Ulli,
      toll, vielen Dank! Freut mich zu hören, dass die Wanderung bei entsprechender Planung auch mit Kindern machbar ist! Vor ein paar Monaten hatte Andreas das mal angefragt, vielleicht habt ihr den Kommentar weiter oben ja gelesen.
      Gutes Weiterwandern und weiterhin gutes Wetter!
      Viele Grüße
      Frank

  28. Hallo,

    auch wir kommen gerade von der Amalfiküste zurück, die wir nach Eurem Tourenvorschlag bewandert haben. Nachdem wir zufällig auf diese Seite gestoßen sind, haben wir unsere Planung nochmal komplett umgeschmissen und sind nicht nach Mallorca gefahren, wo wir eigentlich einen Teil des E221 laufen wollten – so sehr waren wir von den Bildern und Beschreibungen des Amalfiwanderwegs angetan. Und es hat sich wirklich gelohnt – wir waren restlos begeistert.
    Wir sind mit dem Nachtzug von München nach Rom gefahren und von dort in ca. 1 1/2 nach Salerno weitergefahren. Wir fanden diese Art des Reisens sehr bequem und zeitsparend, zumal wir gerne aus ökologischen Gründen aufs Fliegen verzichten, wenn es möglich ist. Da wir schon Mittags dort waren, wollten wir gleich loslaufen. Da es aber für die lange Etappe von Raito schon ein bisschen spät war, sind wir mit dem Bus nach Cetara gefahren und von dort in ca. 5 Stunden nach Maiori gelaufen, auch ein sehr schöner und besonders einsamer Streckenabschnitt. Danach haben wir uns weitgehend an Eure Tourenvorschläge gehalten. Auf dem Sentiero degli dei sind wir schon vor Sonnenaufgang losgelaufen, so dass wir ihn fast für uns hatten und der Tag auch für die Verlängerung der Etappe oberhalb von Positano gut gereicht hat. Wir fanden diesen Teil noch schöner als den Sentiero degli dei. Beinahe wäre dieses Unterfangen an einem der vielen Wald-/Flächenbrände gescheitert, die wir in der Woche beobachtet haben. Das Feuer ging bis an den Weg, aber die Feuerwehr hat uns weitergewunken und wir konnten sogar noch bei den Hubschrauberlöscharbeiten zusehen. Ziemlich aufregend.
    Statt in Schiazzano haben wir in Marina del Cantone auf dem Campingplatz in einem Bungalow übernachtet. Wir fanden es dort sehr nett und hatten außerdem noch eine weitere Möglichkeit, im noch sehr warmen Meer zu baden. In Sorrento haben wir noch einen lohnenswerten Abstecher zum Bagno Regina gemacht, eine von Felsen eingefasste Lagune, die nur über ein kleines Loch mit dem Meer verbunden ist. Wunderschön.

    Vielen Dank für Eure tolle Seite, die uns die Inspiration zu diesem unvergesslichen Urlaub gegeben hat und Eure sorgfältige Arbeit, die uns die Planung und Durchführung sehr erleichtert hat!

    Viele Grüße von Amelie

    • Hallo Amelie,
      vielen Dank für dein tolles Feedback. Du hast recht: Ich sollte die Anfahrt mit dem Zug auf der Seite auf jeden Fall noch erwähnen. Für uns ab Hamburg zwar keine wirklich gute Option, aber ab München mit dem Nachtzug, das ist eine gute Idee!
      Liebe Grüße
      Frank

  29. Hallo — ich bin vor ein paar Wochen Euren Etappen folgend die Amalfi-Küste entlang gewandert und wollte mich auf diesem Wege für Eure sehr hilfreiche Website und die Tracks bedanken. Die Gegend dort ist herrlich, der Weg wunderbar abwechslungsreich und der Urlab war rundum gelungen. Vielen Dank für’s Teilen Eurer Erfahrung und der vielen hilfreichen Informationen. Ein paar Eindrücke der Wanderung finden sich hier: https://www.instagram.com/raus.aus.berlin/

  30. Hallo,

    tolle Seiten, die Sie hier ins Web stellen.

    Wir waren von Mitte bis Ende Oktober 2017 bei perfektem Wetter an der Amalfi-Küste wandern.
    Tag 1: Flug nach Neapel und Übernachtung dort.
    Tag 2: Mit dem Zug von Neapel nach Vietri sul Mare. Von dort über den Monte dell Avvocata nach Maiori gewandert.
    Tag 3: Von Maiori (über Minori und Ravello) nach Pogerola gewandert.
    Tag 4: Ruhetag in Pogerola. Besuch von Amalfi (mit dem Bus).
    Tag 5: Von Pogerola (über San Lazzaro) nach Agerola gewandert.
    Tag 6: Von Agerola (über den Sentiero Degli Dei) nach Positano gewandert mit genügend Zeit, sich nach Ankunft, Einchecken und „Stadtfeinmachen“ noch all den touristischen Annehmlichkeiten in Positano hinzugeben.
    Tag 7: Von Positano (über den Monte Comune und den Monte Vico Alvano) nach Piano die Sorrento (Colli San Pietro) gewandert.
    Tag 8: Von Piano di Sorrento (Colli San Pietro) zur Marina del Cantone gewandert. Von der Marina del Cantone mit dem Bus nach Termini gefahren (für die Strecke von der Marina del Cantone nach Termini hätten wir anderenfalls die ganze Zeit die Verbindungsstraße bewandern müssen, wozu wir keine Lust hatten).
    Tag 9: Vormittags kurze Wanderung ohne Gepäck von Termini zur Kapelle San Constanzo und auf den Monte San Constanzo auf der Punta Campanella mit tollem Blick auf die Amalfi-Küste und Capri. Am späten Vormittag von Termini gestartet um (über Massa Lubrense) nach Sorrent zu wandern. Dort so zeitig angekommen, dass wir uns nach Ankunft, Einchecken und „Stadtfeinmachen“ noch all den touristischen Annehmlichkeiten in Sorrent hingeben konnten.
    Tag 10: Mit einem Sammeltaxi – es gibt auch Bus-, Zug- und sogar Schiffsverbindungen – von Sorrent nach Neapel gefahren und Rückflug nach Deutschland.

    Fazit:
    Sehr tolle Fernwanderung in großartiger Landschaft mit grandiosen Ausblicken aus der Höhe, bei freundlichen Menschen und mit stets sehr leckerem Essen. In den Touristenorten kann man sich herrlich all den Annehmlichkeiten touristischer Infrastruktur hingeben. Geht man aber ein paar Stufen aus dem Ort heraus, ist man – mit Ausnahme des Sentiero Degli Dei – sofort allein. Das alles „bezahlt“ man mit ordentlich Höhenmetern und teils scheinbar unendlich vielen Treppenstufen. Die Treppen können einem echt den letzten Nerv ziehen, weil man mit jeder Stufe das Eigen- und das Rucksackgewicht über die Oberschenkelmuskulatur in Höhen(zenti)meter umwandeln muss und die Oberschenkelmuskulatur wie bei einem Stepper im Fitness-Studio gefordert wird. Mein Tipp: Nehmt Teleskop-Wanderstöcke mit; hilft gerade bei den Stufen enorm, weil man einen Teil der benötigten Aufwärtskraft aus den Armen erbringen kann, wenn man sich aus den Schlaufen der Stöcke nach oben abdrückt.

    • Hallo Martin,
      vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht! Die Wanderung auf 10 Tage auszudehnen ist sicherlich auch eine runde Sache!
      Den Hinweis mit den Teleskop-Wanderstöcken hatte ich schon auf der Seite mit drauf, allerdings wohl etwas versteckt. Das habe ich jetzt prominenter platziert.
      Viele Grüße aus Hamburg!
      Frank

  31. Hallo!

    Nachdem wir dieses Jahr bereits auf La Gomera gewandert sind (vielen Dank für die tolle Beschreibung und Planungshilfe :) ), bin ich nun auch auf diese Wanderung gestoßen. Ist der Weg auch für das Wandern mit Hund geeignet bzw. gibt es Unterkünfte in denen man auch mit Hund übernachten kann?

    Liebe Grüße Katharina

    • Hallo Katharina,
      freut uns zu hören, dass du nach La Gomera nun Wanderung Nr. 2 ins Auge fasst :-)
      Es gibt an der Amalfiküste ausreichend hundetaugliche Hotels bzw. bei Booking.com sogar eine eigene Filter- und Suchmöglichkeit für haustierfreundliche Hotels.
      Bei den von uns empfohlenen Unterkünften sind die auf Etappe 3 (Nido Verde und Casa Pendola) und Etappe 4 (B&B Villevieille) als haustierfreundlich klassifiziert. Auf den anderen Etappen müsstest du dann wahrscheinlich auf andere Unterkünfte ausweichen.
      Ob die vielen Treppen für deinen Hund ein Problem darstellen, kann ich nicht beurteilen, es kommt vermutlich hauptsächlich auf die Größe des Hundes an und ob er gerne Treppen steigt. Wir hatten damals auf einer der Etappen jedoch ungefragt einen Hund als Begleiter, der uns von der Unterkunft bis ans Ziel den ganzen Tag begleitet hat: Als wir total kaputt angekommen sind, ist der am selben Tag den ganzen Weg wieder zurückgelaufen :-)
      Viele Grüße!
      Frank

  32. Hallo,

    wir planen, im Mai die Wanderung an der Amalfiküste…
    Nach der Wanderung wollen wir noch paar Tage an der Küste entspannen. Hat jemand eine Idee, wo wir zwischenzeitlich das Gepäck unterbringen können?

    Danke
    Strubbi

  33. Hallo,

    ich bin gerade beim suchen zum Thema auf Eurer Webseite gestoßen da ich den Götterpfad schon länger auf dem Schirm habe. Kommt man auf der Route auch mit englisch durch? Ich spreche leider kein italinenisch und neben Deutsch nur englisch und etwas spanisch.

    Viele Grüße
    Sven

    • Hallo Sven,
      ich denke mit Englisch kommt man dort gut weiter. Die Gegend ist ja durchaus auf ausländische Reisende eingestellt. In den Unterkünften wird meines Erachtens ausnahmslos englisch gesprochen. Und zur Not gibt es ja noch translate.google.com/ :-)
      Viele Grüße
      Frank

  34. Hallo, und vielen Dank für diese tolle ausgearbeitete Seite! Wie haben bereits Flug und teils der Unterkünfte gebucht, Ende Juni 2019 geht’s los.
    Mit deiner Vorplanung mache ich mir eigentlich keine Sorgen nur las ich bereits von anderen Wanderer, dass die 5. Etappe bei/um Torca recht zu gewuchert sein soll. Wie muss ich mir das vorstellen? Kämpft man sich am Hang durchs Gestrüpp in der Hoffnung auf den richtigen Weg zu stoßen? Wir werden nämlich nicht die Variante Bus bis Colli San Pietro nehmen. Hat ja jemand vielleicht aktuelle Erfahrungswerte? Den GPS- Tracker als App lade ich mir auf jeden Fall aufs Smartphone nur vertraue ich meinem Netzanbieter nicht so ganz und wollte wissen, ob es denn auch ohne GPS möglich ist, den Weg zu finden?

    • Hallo Steffi,
      meine eigenen Wander-Erfahrungen dort liegen jetzt ja schon ein bisschen zurück. Aber die größte Schwierigkeit, was die Orientierung und mögliches Gestrüpp angeht, sehe ich zwischen Wegpunkt 8 und Wegpunkt 9. Es handelt sich also um ein relativ kurzes Stück.
      Grundsätzlich gilt auf Etappe 5 schon, dass man sich nicht auf eine Wegkennzeichnung verlassen kann und daher auf die GPS-Route angewiesen ist. Wenn man sich die Route und das Kartenmaterial aber vorher runterlädt, ist man unabhängig vom Netzanbieter. GPS funktioniert über Satelliten-Signale und deshalb auch ohne Netz.
      Aktuellere Einschätzungen zum Teilstück hinter Torca nehme ich gerne entgegen!
      Frank

      • Hallo Steffi,

        Ich habe eben einen Kommentar genau zu deiner Sorge verfasst. Und ja, es war genau so, wie du es befürchtest. Wir waren Ende April dort und es war wirklich so zugewachsen, dass wir uns verirrt haben.
        Unser GPS am Handy hat nicht funktioniert, weshalb wir quasi blind laufen mussten.
        Mein einziger Tipp wäre: Nicht nach unten absteigen! Der Weg ist zu steil und gefährlich!

        LG Lena

  35. Lieber Frank!
    Wir wollen den Weg Ende Mai/Anfang Juni in Angriff nehmen! Eure Homepage ist der Hit, wirklich spitze!

    Kann man zu dieser Zeit schon im Meer baden?

    Wir reisen nur mit Handgepäck, es sollte sich ausgehen! Weißt du, ob man Trekking Stöcke zerlegt im Rucksack mitnehmen kann?

    Viele liebe Grüße
    Barbara

  36. Lieber Frank,

    1000 Dank für deine super informative, sehr gut und übersichtlich und mit extrem viel Herzblut gestaltete Seite, ich bin gefühlt jeden 2. Tag darauf und lese mich ein. Wir fliegen vom 2. bis 11. April 2019 zur Amalfi-Küste und wollen die Tour ebenfalls gehen. Da wir erst nachmittags in Neapel ankommen, bleiben wir die erste Nacht in Salerno und erkunden am nächsten Tag die Gegend und laufen dann nach Albori. Sofern wir etwas über booking.com buchen, tun wir es über deine Seite, die Tipps sind einfach wunderbar hilfreich und persönliche Erfahrungen ein vielfaches mehr wert als Werbungsversprechen auf irgendwelchen Flyern. Mich beeindruckt auch die große Resonanz hier auf der Seite und auch von diesen Tipps konnten wir schon profitieren ( wir werden versuchen den Aufstieg von Montepertusso auf den höhergelegen Pfad zu finden). Ich hatte mir im Vorfeld die Karte „Kompass Penisola Sorrentina Costiera Amalfitana“ gekauft und kann ich nur vom Kauf abraten. Das Gebiet auf der Karte (Amalfi-Küste, Neapel, Vesuv) ist einfach zu groß und die Karte nicht detailiert genug. Wir werden mit deinen GPS Daten arbeiten und uns noch eine Karte vor Ort kaufen. Bis dahin schon einmal vielen Dank für deine Seite, die uns die Vorbereitung um einiges erleichtert!

    Herzliche Grüße aus dem Sauerland
    Nicole

    • Liebe Nicole,
      ein so ausführliches Kompliment hab ich schon lange nicht mehr bekommen – vielen, vielen Dank! Es ist sehr schön zu merken, wenn andere meine Begeisterung fürs Wandern teilen und dazu noch meine Website toll finden.
      Ich bin halt nicht nur an Outdoor-Themen interessiert sondern es macht mir auch sehr viel Spaß, die technischen und praktischen Vorteile zu nutzen, die ein Online-Wanderführer im Vergleich zu einem herkömmlichen, gedruckten Wanderführer hat. Deshalb also: interaktive/zoombare Karten, ein recht exaktes Höhenprofil, Links zu Busfahrplänen mit visualisierter Route…
      Viel Spaß dann im April!
      Frank

  37. Hallo Frank,

    ein großen DANKESCHÖN für die tolle Tourenbeschreibung. Wir genossen die Wanderung im November 2018. Es war einfach herrlich, hatten aber auch bomben Wetter.

    @ Steffi H. ein Tipp zur 4. Etappe:
    Wir sind den ganzen Weg von Bomerano nach Positano gewandert ( an einem Tag). Ist machbar, kamen aber in die Dunkelheit und das war schade. Klar, es war November, also um diese Zeit an Stirnlampen denken. Dieser zweite Teil, der dann weg fällt, wenn man den Bus nimmt, ist ebenfalls eine wunderbare Wanderung. Wir würden diese Etappe jetzt auf zwei Tage verteilen, damit man auch diese Stecke voll genießen kann. Sie ist wirklich lohnenswert. Dafür würden wir die 6. Etappe weglassen, oder eine andere Route nehmen – vielleicht direkt am Meer entlang, denn man hat auf der beschriebenen Route kaum einen Ausblick ( erst zum Schluss).
    Die 5. Etappe war bei uns auch sehr eingewachsen, super einsam, hatte aber auch ihren Reiz.

    Als nächstes wollen wir die Triest-Tour gehen. Unsere Eindrücke werden wir wieder gerne weitergeben.

    • Hallo Beatrice,
      vielen Dank für deine Rückmeldung, insbesondere zur langen Panorama-Variante der 4. Etappe. Ich finde es super, wenn die Wanderstrecke von anderen weiter verfeinert und verbessert wird!
      Und ich bin natürlich gespannt auf dein Feedback zur Triest-Rundwanderung – die haben wir ja ganz neu ins Programm aufgenommen.
      Viele Grüße
      Frank

  38. Hallo Frank!
    Ich finde eure Seite richtig klasse. Ich werde den Weg zusammen mit meiner Mutter laufen und freue mich schon riesig.
    Vielen lieben Dank, dass ihr eure Eindrücke, Tipps und Erfahrungen teilt!
    Liebe Grüße aus Berlin
    Magdalena

  39. Hallo Frank,

    wir sind frisch zurück von der herrlichen Wanderung entlang der Amalfiküste und wollen uns an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich bedanken für deine Mühe hier alles so wunderbar für jeden Leser vorzubereiten. Wir haben auf unserer Wanderung 6 weitere Wanderer aus Deutschland und der Schweiz getroffen und alle kannten deine Seite, dass ist doch wohl sehr aussagekräftig.

    Da hier an der ein oder anderen Stelle auch nach kulinarischen Highlights gefragt wurde, möchte ich euch unsere Highlights kurz vorstellen. Wir waren die erste Nacht in Salerno und haben abends vor der Salumeria del Corso, Corso Vittorio Emanuele 64 gegessen (man findet sie auch auf Facebook, dort wird jeden Tag die Tafel mit den Tagesgerichten abgelichtet). Die jungen Männer dort sind sehr freundlich und relaxt. Wir hatten eine Käse und Schinkenplatte, Weißwein, Brot, Salat und frittierte Gemüsebällchen und alles war sehr schmackhaft und zu einem fairen Preis.

    Herausragend war am nächsten Tag das Restaurant „MamaRosa“ in der Via Alberto Pirro 82. Hier essen sehr viele Einheimische und es gibt excellente Gerichte mit Meeresfrüchten oder Fischvariationen. Es ist kein edles Restaurant sondern einfach und praktisch, dafür von sehr guter Qualität! Danach sind wir auf einen Haselnussespresso ins Sto Rac le Nock in die Via Dei Principati 9 gelaufen. Es ist ein kleines Stehcafe mit sehr netter Bedienung.

    Um deine erste Etappe ein kleines Stückchen abzukürzen sind wir am nächsten Tag nach Albori gewandert (naja besser mit dem Bus gefahren denn wir haben uns direkt etwas verlaufen :-). Das B&B aeternitas hat die optimale Ausgangslage für die erste Etappe und eine sehr schöne Terasse. Da dort niemand wohnt ist das Frühstück sehr spartanisch und abgepackt aber dafür hat man einen super Ausblick. In Albori gibt es eine Bruchetteria, diese haben wir jedoch aufgrund von Müdigkeit nicht ausprobiert.

    In Maiori waren wir im HotelRosa, dass war sehr praktisch denn wir waren pitschnass bei der Ankunft und konnten im Hotelzimmer und auf dem Balkon unsere Sachen trocknen. Das Hotel ist für den Preis recht gut und das Frühstück war auch gut, sie werben auf ihrer Homepage damit, dass sie einen guten Preis anbieten wenn man sie direkt anschreibt und wir waren zufrieden. In Maiori waren wir im Gusto Artigianale in der Via Casa Mannini 13. Nicht erschrecken ;-) es ist brasilianisches Streetfood (wir wollten nicht jeden Tag Pizza und Pasta) und sie haben wirklich sehr leckere Burger, selbstgemachte Frenchfries und einen wirklich grandiosen Cappuccino und Espresso, tolle Salate und Gebäck. Wir waren direkt zweimal da.

    In Amalfi sind wir direkt in der Stadt geblieben und haben mit dem Hotel Amalfi ein gutes und günstiges Hotel gefunden. Die Badewanne tat unseren Gliedern extrem gut ;-) und die Dachterrasse, auf der das Frühstück serviert wird ist sehr schön, der Cappuccino war sehr gut und das Frühstück umfangreich. Abends gab es eine Pizza, die okay war, nicht mehr aber auch nicht weniger. Ein sehr leckeres Eis haben wir jedoch bei Andera Pansa in der Cioccolato auf der Haupteinkaufsstraße gegessen. Da es so großartig war, auch gleich zweimal :-)

    In Bomerano waren wir im B&B A2 pasi dagli dei bei der freundlichen und lustigen Maddalena. Da wir uns bereits in San Lazzaro wieder bei einer Salumeria eingedeckt hatten, gab es abends ein kleines Picknick auf der von Maddalena empfohlenen und sehr schönen Aussichtsterasse.

    In Colli die San Pietro hatten wir unsere schönste Unterkunft und die liebsten Menschen im B&B L’Angolo die Campagna. Rosa ist wunderbar!!! Sie hat uns ein so schönes Frühstück mit frischen Zutaten aus eigenem Anbau gezaubert, welches wir auf der zu den Zimmern gehörenden Terrasse mit Blick auf Sorrent, aufs Meer und in die Gärten genießen durften. Hätte ich nicht alles vorgebucht, hier wären wir noch ein Weilchen geblieben. Abends waren wir im Restaurant Zio Sam und hatten ein gutes Essen mit sehr freundlichen Kellnern.

    In Schiazzano waren wir ebenfalls im Lubra Casa Relax. Da es relativ kalt und natürlich noch früh in der Saison war konnten wir weder die Terrasse noch die Bar nutzen. Die Zimmer sind sehr geschmackvoll und hochwertig.

    Von Sorrent aus, ging es für uns direkt mit der Fähre nach Neapel und dort haben wir noch 2 Tage verbracht. Alles in allem eine sehr schöne Streckenwanderung mit sehr schönen Ausblicken, wundervollen Begegnungen, kulinarischen Höhenpunkten und körperlichen Herausforderungen!

    Herzlichen Dank für deine Inspiration
    Nicole und Uwe

    • Liebe Nicole und lieber Uwe!
      Vielen Dank für eurer Mega-ausführliches Feedback! Super, dass ihr die Frage nach Restaurant-Empfehlungen aufgegriffen habt. Es macht einfach Spaß zu merken, dass ich mit meiner Begeisterung für solche Wandertouren nicht alleine bin :-)
      Frank

  40. Hallo Frank!
    Auch von mir nochmals DANKE für deine Seite.
    Bei uns geht es nächste Woche los.
    Ich freu mich schon sehr.
    Allerdings bin ich derzeit nicht ganz 100 % fit und die Vorstellung von einer 6-Stunden-Tour gleich zu Beginn beschäftigt mich.
    Wie könnten wir den ersten Tag etwas abkürzen ohne etwas Spektakuläres zu verpassen?
    Siehst du da eine Möglichkeit?
    Herzliche Grüße
    Suzanna

    • Hallo Suzanna,
      wenn man Etappe 1 abkürzen will, würde ich von Salerno aus erst mit dem Bus nach Maiori, dort das Gepäck unterstellen und dann Etappe 1 quasi rückwärts wandern und bei der Wallfahrtskirche umdrehen. Für Auf- und Abstieg kann man von Maiori aus ggf. sogar verschiedene Wege nehmen (die gestrichelten Wege auf der Karte), so dass man mehr oder weniger eine Rundwanderung macht und am ersten Tag mit wenige Gepäck unterwegs seid.
      Alternativ könnte man m.E. auch von Salerno bis Erchie fahren. Von dort müsste es auch einen Aufstieg zur Wallfahrtskirche geben. Oder man wählt die Variante mit weniger Höhenmetern eher parallel zur Küste (jeweils wieder die gestrichelten Wege). Ich hab beide Varianten bei Google-Maps in der Satellitenansicht kontrolliert – sieht technisch auf jeden Fall machbar aus, d.h. die Wege existieren auf jeden Fall.
      Ich hoffe, das hilft weiter!
      Frank

  41. Lieber Frank,

    Herzlichen Dank für deine Vorschläge.

    Eine Frage noch zur Wasserversorgung:
    Auf den Karten sind ja Trinkwasserstellen eingezeichnet.
    Das Wasser aus der Leitung in Italien ist aber doch nicht trinkbar.
    Hast du deine Flaschen dort trotzdem aufgefüllt?

    Herzliche Grüße aus Neapel,
    Suzanna

    • Hallo Suzanna,
      die Trinkwasserstellen aus dem Open-Streetmap-Kartenmaterial sind meiner Meinung nach wirklich echte Trinkwasserbrunnen. Einer davon hat es sogar mit einem Bild auf meine Website geschafft: auf Etappe 5 in Torca:-)
      Das war meiner Erinnerung nach aber auch die einzige Stelle, wo ich auf einen solchen Brunnen angewiesen war. In Italien kann man eigentlich in jeder Bar und auch in vielen Restaurants die großen 1,5-Liter-Trinkwasserflaschen kaufen und muss sich keine Gedanken um Chlor-Wasser machen…
      Viel Spaß beim Wandern!
      Frank

  42. Hallo zusammen,

    wir waren vom 19.-27. April 2019 unterwegs. Wir hatten zwei Übernachtungen in Positano, was bei dieser besonderen Stadt durchaus zu empfehlen ist.

    Diese Reise war eine der tollsten, die wir je gemacht haben und definitiv zu empfehlen.

    Eine Warnung wollen wir jedoch aussprechen (und wie ich lese, ging es anderen ähnlich): Die Etappe 5 ab Torca war bei unserer Wanderung äußerst gefährlich! Wir sind beide erfahre Wanderer und hatten an dieser Stelle zum ersten Mal wirklich Angst. In der Wanderbeschreibung heir auf der Webseite wird ein Pinienwäldchen erwähnt, an dem man sich orientieren soll. Der Teil danach war so verwachsen, dass die Wege nicht mehr zu erkennen waren und man sich durch hohes Gras und Dornen kämpfen musste. Immerwieder liefen wir auf Irrwegen, weil sich offensichtlich auch andere Wanderer vor uns nicht mehr orientieren könnten, und wir ihren Spuren gefolgt sind und dann wieder umkehren mussten. Letztendlich fanden wir einen „Pfad“, der mit rot-weißen Bändchen am Gestrüpp „gekennzeichnet“ war und sehr steil nach unten zu einer Badebucht führte. Dieser Weg nach unten ist auf gar keinen Fall zu empfehlen. Der Hang war sehr steil und rutschig vom trockenen Gras. Wir sind mehrmals abgerutscht und waren total zerkratzt vom Gestrüpp. Weit und breit gab es keine Möglichkeit, Hilfe zu holen.
    Bevor wir diesem Pfad gefolgt sind, sind wir auch einem rot-weiß markierten Pfad gefolgt, der nach oben führte. Vielleicht wäre das der richtige Weg nach Schiazzano gewesen. Wir sind aber umgekehrt, weil auch dieser Weg sehr verwachsen und auch nicht mehr wirklich als Weg zu erkennen war.

    Wir haben uns später von unserer Gastgeberin (die uns unten angekommen dann abholte) sagen lassen, dass dies die Zeit im Jahr ist, wo alles rasant wächst und man gerade an den entlegeneren Orten nicht hinterher kommt, die Natur in Zaum zu halten.

    Klammert man diesen Teil der Reise jedoch aus, war es wie gesagt ein ganz besonderes Erlebnis, dass ich fitten Wanderern auf jeden Fall empfehlen würde!

    • Hallo Lena,

      vielen Dank für dein Feedback, das ich zum Anlass genommen habe, die Wegbeschreibung von Etappe 5 anzupassen und auf die Gefahrenstelle hinzuweisen. Unsere Wanderung ist jetzt 3 Jahre her, auch damals war dieses Teilstück am unübersichtlichsten. Umso wertvoller sind aktuelle Infos zum Zustand der Wege, Dankeschön!
      Viele Grüße
      Frank

  43. Hallo, liebe Wanderfreunde! Vielen Dank für die Erstellung dieser tollen Wanderseite, die ihr mit viel Liebe und Mühe zusammengestellt habt. Möchte euch noch fragen, aufgrund welcher Messung ihr die Höhen und Streckenangaben angegeben habt.
    Liebe Grüße und noch einmal „danke“ für die vielen Tipps!

    • Hallo Astrid,
      für das Ausmessen von Strecke und Höhenmetern nutze ich immer https://www.gpsies.com/createTrack.do. Dort wird für einerseits die Entfernung berechnet und andererseits auf Basis von Höheninformationen der NASA auch die Höhenmeter. Das heißt im Klartext: die Höheninformation ist so objektiv wie möglich und nicht abhängig von dem von mir verwendeten GPS-Gerät. Nachteil: kleinere Bodenwellen und Unebenheiten auf der Strecke werden dadurch nicht mitgezählt, obwohl diese natürlich genauso kraftraubend sein können wie viele Höhenmeter am Stück. Wer genaueres dazu nachlesen will kann sich hier informieren: https://blog.gpsies.com/article/206/hoehenmeter-gpsies-sucht-die-wahrheit.
      Viele Grüße
      Frank

  44. Hallo Frank,
    ich bin den Weg vom 11.05.-18.05.19 gegangen und möchte den aktuellen Zustand der 5. Etappe ab Torca, auch als Antwort auf Lena, beschreiben. Der Weg ist mit neuen rot-weißen Farbmarkierungen ausgestattet, die möglicherweise erst nach Lenas Wanderung angebracht wurden. Die Abzweigung am Ende des unteren Teils des kleinen Pinienwäldchens ist nicht zu übersehen. Dort zweigt der CAI300 mit rot-weißen Farbmarkierungen nach links unten ab, während der CAI355 nach rechts oben führt. Dieser Pfad ist mit roten Punkten in Abständen von wenigen Metern gekennzeichnet.
    Natürlich ist die Wegführung der 5. Etappe sehr urwüchsig und naturnah. Aber gerade das fand ich toll. An keiner Stelle habe ich die 5. Etappe als gefährlich empfunden.

    • Hallo Peter,
      vielen Dank für deine aktuelle Einschätzung zu Etappe 5! Ich habe mittlerweile ja in der Wegbeschreibung deutlicher hervorgehoben, dass die Variante „Rechts abbiegen auf den CAI-355“ die bessere Variante ist und der Abstieg nach Marina del Cantone auf dem CAI-300 möglichst vermieden werden sollte. Lena hat sich mit ihrer Rückmeldung ja explizit auf den Abstieg bezogen. Wichtig ist eben, an Wegpunkt 8 die richtigen Abzweigung zu finden und nicht aus versehen auf dem CAI-300 weiterzulaufen.
      Viele Grüße
      Frank

  45. Hallo Frank,

    wir waren vom 13. – 20.4. auf dem Weg. Wir hatten eine wunderbare Zeit und bedanken uns herzlich für die vielen Infos, die wir auf deiner Wanderbeschreibung gefunden haben.
    Es hat uns sehr viel Spaß gemacht. Wir werden sicher auch eine der anderen Wanderungen unternehmen.

    Herzlichen Dank!!!!

    Dana und Ludger

    • Hallo Dana und Ludger!
      Vielen Dank für eure sympathische Rückmeldung! Es freut mich sehr, dass ihr einen schönen Wanderurlaub hattet!
      Viele Grüße
      Frank

  46. Lieber Frank!

    Wir sind den Weg Ende Mai/Anfang Juni gegangen und haben lustigerweise sogar zwei andere Wanderpärchen getroffen, die den Weg am selben Tag gestartet haben! Da die Buslinie Nr. 1 in Salerno einfach an uns vorbeigefahren ist (Tipp: man muss auf die Straße treten und mittels Winken signalisieren, dass man einsteigen will), haben wir uns zu viert ein Taxi nach Raito geteilt, da wir ansonsten eine ganze Stunde hätten warten müssen! Dadurch hat sich eine ganz wunderbare Wanderfreundschaft entwickelt! Herzliche Grüße an Ingrid und Robert, falls ihr das hier liest! :-)

    Die Wanderung ist einfach traumhaft! Es war eigentlich mein bislang schönster Urlaub! Danke Frank für deine ganzen Tipps und Informationen! Euer Booklet und die GPS Daten waren jeden Tag mit dabei!
    Apropos GPS Dateien: ich persönlich würde ohne Handy und GPS Daten den Weg nicht in Angriff nehmen, die Markierung ist über weite Strecken oft nur schlecht bis gar nicht vorhanden und die Abzweigungen sind oft nicht klar erkennbar! Mittels GPS Daten war das alles aber ein Klacks und hat die Wanderung um so viel unbeschwerter gemacht!

    Auch von unserer Seite ein Hinweis zur Etappe 5: wir sind bei der Abzweigung nach Marina del Cantone abgestiegen, weil wir zwei Tage am Meer verbringen wollten. Der kleine Fischerort am Meer ist traumhaft und gerade in der Vorsaison sehr zu empfehlen, der Weg hinunter jedoch nicht. Der erste Teil dieses Teilstückes wurde offenbar gerade frisch markiert und auch das hohe Gras wurde entfernt. Ab der Mitte dieses Teilstückes wird es aber richtig steil, verwachsen und dornig – man sieht nicht mehr, wo man hintritt, kann sich bergab nirgends festhalten und die Erde dort ist sehr rutschig. Außerdem tummeln sich dort viele Schlangen und wir wären fast auf ein sehr großes Exemplar draufgetreten. Wir sind völlig zerkratzt und genervt unten angekommen! Insgesamt daher alles andere als lustig! Wenn es daher nicht unbedingt sein muss, sollte man diesen Abstieg eher vermeiden!

    Ein Hinweis: wir haben jeden Tag fast 3 Liter Wasser mitgeschleppt, weil wir nicht wussten, ob es zwischendurch Möglichkeiten gibt, die Wasserflaschen wieder aufzufüllen. Da es aber auf jeder Etappe aber zumindest zwei Quellen gegeben hat, war dies gar nicht notwendig.

    Herzliche Grüße und nochmals vielen Dank!

    Barbara

    • Hallo Barbara,
      vielen Dank für deine tolle und ausführliche Rückmeldung!
      Ich habe deinen Hinweis zum „Winken an der Bushaltestelle“ in Etappe 1 mit aufgenommen.
      Viele Grüße
      Frank

  47. Lieber Frank,
    gestern kamen wir von unserer Wanderung an der Amalfiküste zurück.
    Erst einmal ein riesengroßes Dankeschön für diese Homepage! Ohne deine umfangreichen Berichte, Planungen, Tipps usw. und ohne die vielen Erfahrungsberichte wäre unser Urlaub sicher nicht so reibungslos und wunderschön verlaufen.
    Auch ich kann sagen, dass war einer unsere schönsten Urlaube!

    Die ersten Etappen sind wir genau so gewandert, wie du hier vorgeschlagen hast. Wir waren insgesamt 7 Tage unterwegs. Manche Veränderung hat sich ergeben:
    Wir wollten auch auf keinen Fall mit dem Bus fahren, aber wir waren uns nicht sicher, ob wir die lange Variante von Etappe 4 schaffen. Deshalb haben wir in Santa Maria del Castello einen Zwischenstopp gemacht, was man sehr empfehlen kann. Wir haben dort in einem wunderschönen, sehr alten aber super hergerichteten Agriturismo eine Nacht verbracht (La Ginestra). Wir sind nach dem Pfad der Götter von Montepertuso aus hoch zum Felsloch gestiegen und hatten da einen wunderbaren Platz für die Mittagspause. Dann sind wir wieder abgestiegen nach Montepertuso und von dort aus durch die Schlucht Valle Pozzo nach Santa Maria del Castello aufgestiegen. Dieser Weg war zwar mehr oder weniger gut markiert, aber umgefallene Bäume und zugewachsene Wege brachten uns etwas an unsere Grenzen. Genial ist an diesem Aufstieg, dass er nahezu ausschließlich im kühlen Schatten zu genießen ist.

    Nach der Übernachtung in Santa Maria del Castello sind wir über den Monte Commune und den Monte Vico Alvano nach Colli di San Pietro abgestiegen. Kilometermäßig war das unsere kleinste Tour, aber leider war sie wegen zugewachsener Wege völlig unentspannt. Mein Mann reagierte auch noch allergisch auf all die Vegetation, war nach kurzer Zeit mit vielen kleinen Pusteln überseht und so fluchten wir recht viel, da wir ständig durch meterhohe Farne, von Dornen überwucherte Wege uns kämpfen mussten. Wir kamen völlig zerkratzt und blutig unten in San Pietro an.
    So nahmen wir uns die Zeit und studierten noch mal Erfahrungsberichte und die Karte und haben uns für die nächste Etappe anders entschieden. Wir hatten so viel „Angst“ vor zugewachsenen Wegen, dass wir uns nicht vorstellen konnten die vorgeschlagenen Wege zu gehen. Wir entschieden uns für den Weg von Colli di San Pietro über Sant‘ Agata nach Termini, welcher völlig entspannt und sehr gut markiert ist. Dabei hat man ständig Ausblicke nach Sorrento, den Golf von Neapel und auch Richtung Salerno.

    Nach der Übernachtung in Termini stiegen wir hoch zum Monte San Constanzo, was wir wirklich sehr, sehr empfehlen. Der Blick von dort oben geht noch mal zurück über die ganze Tour und es ist sehr idyllisch und gemütlich da oben. Wir entschieden uns dann noch mal runter zum Meer abzusteigen. Das ging ganz gemütlich über Termini und Nerano nach Marina del Cantone. Von dort ging es wieder nach oben und zu unserer letzten Übernachtung in San Francesco.
    Dort übernachteten wir in einem genialen Agriturismo Il Convento mit super leckerem Abendessen (alles selbst gemacht, angepflanzt, gezüchtet – die Wurst war von den eigenen Schweinen und einem sehr leckeren eigenen Wein. Limoncello und Mandarinenlikör). Es war einfach ein wunderbarer letzter Abend und am nächsten Morgen ging es nach dem besten Frühstück aller Unterkünfte (selbstgebackenes Brot, Brötchen und Kuchen, Wurst und Käse, viel Obst, eigene Marmelade, leckerem Cappuccino) in einer knappen Stunde zum Hafen nach Sorrento von wo aus wir die Fähre nach Neapel nahmen.

    Insgesamt würde ich empfehlen auf keinen Fall ohne GPS zu gehen. Die Vegetation ist um diese Jahreszeit immer noch sehr üppig und die Wegewarte scheinen nicht hinterherzukommen. Auch sind die Wege nicht immer gut markiert. Manchmal erkennt man eine Abzweigung einfach nicht.

    Die Ausblicke auf dieser Tour sind unbeschreiblich schön. Immer wieder das Meer, die Berge, der Vesuv, die vielen malerischen Orte, wunderschöne Kirchen und Klöster. Und die Abend nach den Touren sind eben vom dolce Vita geprägt! Das haben wir sehr genossen.

    Wir würden die Tour auch immer so herum wandern, obwohl man eigentlich versucht die Länge und Schwierigkeit bei einer Fernwanderung im Laufe der Touren zu steigern. Wir empfanden die ersten Etappen anstrengender als die Etappen an der Spitze der sorrentischen Halbinsel. Aber ich denke auch, wenn man so herum geht, hat man immer das Meer vor sich und ich würde es auch als schöner so herum bezeichnen.
    Den Wanderführer „Golf von Neapel“ von Rother mit GPS Daten können wir auch empfehlen. Er hat uns beim „Umplanen“ sehr geholfen.

    Vielen Dank noch mal an alle Erfahrungsberichte und vor allem an dich Frank!

    Herzliche Grüße
    Maren

    • Hallo Maren,
      vielen Dank auch dir für einen ausführlichen Bericht und die vielen Tipps! Ich hab mir mal erlaubt, die von dir empfohlenen Unterkünfte direkt in deinem Kommentar zu verlinken. Außerdem habe ich deine Empfehlung für die Zwischenübernachtung in Maria del Castello direkt bei Etappe 4 mit aufgenommen.
      Viele Grüße
      Frank

  48. Hallo,Frank.
    Bin begeisterter leser eures forums und haben miteinander auch schon mal geschrieben ,wo du mir geraten hast,mit knieproblem die Tour nicht zu machen.
    knieproblem behoben wieder fit.werden mit der tour im September starten und genau so, wie von euch beschrieben.
    die 5 Etappe ,was laut erlebnisberichten,stark verwachsen sein soll,werden wir wahrscheinlich mit dem Bus umfahren…
    eine Frage noch:wenn wir die Tour genau so einhalten mit Hotels etc.wieviel werden die 7 Tage ca kosten….flug und essen extra
    Danke im vorhinein und einen schönen Sommer lg mathias

  49. Hallo Frank,

    vorneweg schließe ich mich allen anderen an: Klasse Seite, die du hier erstellt hast und vor allen Dingen auch die vielen Erfahrungsberichte mit den sehr vielen hilfreichen Tips!

    Wir sind am Samstag zurück gekommen und wollten ursprünglich die ersten 4 Etappen komplett laufen und von Positano weiter reisen (Capri – Sorrent, dann Zug nach Neapel). Jedoch muss ich an dieser Stelle mal darauf hinweisen, dass die Temperaturen als auch die Vegetation ab Mitte/Ende Juni nicht zu unterschätzen sind. Uns war es vorher bewusst, dass es heiß werden wird aber zum Glück gibt es – wie Barbara beschrieben hat – eine Menge kleinerer Quellen (Genuss auf eigene Gefahr, wir habens einfach getrunken). Was wir hingegen völlig unterschätzt haben ist die oftmals katastrophale Pflege der Wanderwege. Ich weiß nicht wie es Barbara und Maren auf dieser Etappe ergangen ist, aber schon nach unserem Start in Raito war der Weg bis kurz vor Albori zugewachsen. Tipp am Rande: Sonntags fährt die Linie 1 leider nicht und die andere Buslinie fährt nur bis Vietri Sul Mare. Wir sind von dort bis Raito gelaufen, was von der Strecke nicht sonderlich schön war, weil direkt an der Straße, aber auch nicht sehr lange gedauert hat. Nach Albori verlief der Weg eine zeitlang wirklich schön bis es an der Wasserstelle den direkten Weg hoch zum Sattel zu erklimmen galt. Ich kann nur sagen: Wir hätten uns eine Machete sehr gewünscht! Bis zum Erreichen des Fernwanderwegs CAI300 war es eine Tortur die ihres gleichen sucht. Der „Weg“ war komplett zugewuchert mit teils brusthohen Gräßern und Dornen und ohne die GPX-Daten würden wir jetzt noch dort rumlaufen. Ich kann mich da exakt dem Erfahrungsbericht von Maren im dritten Abschnitt anschließen. Von allergischen Reaktionen über blutige Kratzer und Zecken war alles dabei. Juckende Beine waren seitdem für den Rest des Urlaubs ein steter Begleiter. Der CAI300 hingegen war sehr schön ausgebaut und der Blick von der Wallfahrtskirche einfach traumhaft (bis dahin hatte sich die Stimmung auch wieder gebessert). Der Abstieg war über weite Teile auch gut, aber von HM 700 bis HM 400 war er erneut zugewuchert. Die hunderte von Treppenstufen nach Maiori gaben meiner Partnerin am Ende dann den Rest, sodass sie mit zitternden Beinen in Maiori angekommen ist.
    Am nächsten Tag haben wir vormittags nicht ansatzweise über eine erneute Wanderung nachgedacht. Stattdessen kühlten wir unsere Beine den im Meer ab (Maiori hat einen recht schönen Strand) und fuhren mit dem Bus über Minori (Empfehlung Konditorei Sal de Riso) weiter nach Amalfi. In Amalfi packte uns dann doch noch das Wanderfieber und wir liefen die letzten Meter nach Pogerola einen schönen Treppenwanderweg hinauf (irgendwas um die 800 Stufen). In Pogerola übernachteten wir in der empfohlenen Villa Maria, welche uns sehr zugesagt hat.
    Am dritten Tag war es schon morgens um 7 Uhr sehr warm, sodass wir erneut auf das gute Bussystem umgestiegen sind. Die Busse waren während unserer Tour fast immer pünktlich und äußerst preiswert. Nach einer Besichtigung von Ravello fuhren wir weiter nach Bomerano in die Casa Pendola, die ich auch nur weiter empfehlen kann (toller Pool).
    Am vierten Tag wanderten wir den Sentiero Degli Dei (zum ersten Mal begegneten uns andere Wanderer) der uns ausgesprochen gut gefallen hat. Über Montepertuso (leckere Mittagsjause im Supermarkt am Marktplatz) liefen wir den ausgeschilderten Treppenweg nach Positano und fuhren mittags mit der Fähre weiter nach Capri.

    Alles in allem würde ich hier jedem der das liest empfehlen, die komplette Wandertour im Frühjahr oder Herbst zu machen, es sei denn man beginnt die Etappen morgens um 5 Uhr oder liebt es am Tag mehrere T-Shirts durchzuschwitzen und in Amalfi und Positano von Touristenmassen überrannt zu werden. Über die Tips außerhalb dieser Ortschaften zu übernachten haben wir uns fast am meisten gefreut, abgesehen von den überaus wichtigen GPX-Daten an Tag 1.

    Vielen Dank nochmal Frank für die tolle Seite und an alle anderen die hier etwas geschrieben haben!

    Liebe Grüße,

    Nico

    • Hallo Nico,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Erfahrungsbericht! Schade, dass ihr auf Etappe 1 solche Probleme hattet. Von den zugewucherten Wanderwegen auf Etappe 1 höre ich jetzt allerdings zum ersten Mal. Wenn sich die Rückmeldungen dazu häufen, werde ich einen entsprechenden Hinweis auf Etappe 1 einbauen.
      Unsere eigenen Wander-Erfahrungen an der Amalfiküste liegen nun ja schon 3 Jahre zurück. Deshalb ist es super, dass aktuelle Infos zur Streckenbeschaffenheit hier über das „Forum“ rückgemeldet werden und die Tourenbeschreibung damit halbwegs aktuell bleibt.
      Viele Grüße
      Frank

  50. Hallo,
    wir planen evtl. im September einen Wanderurlaub an der Amalfiküste. Jetzt habe ich aufgrund der zwar tollen Kommentare hier doch ein wenig „Respekt“ vor den Höhenmetern, Treppen etc. Ich bin „Wanderanfänger“. Sind die Touren auch für Anfänger zu bewältigen?

    • Hallo Rita,
      wenn du grundsätzlich in körperlich guter Verfassung bist, spricht aus meiner Sicht auch als „Wanderanfängerin“ nichts gegen die Wander-Route. Wenn du die Route etwas entschärfen möchtest: Da Etappe 1 die mit den meisten Höhenmetern ist (und von der Wanderzeit her auch die längste), kannst du da ggf. die Vorschläge berücksichtigen, die ich weiter oben schon mal unterbreitet habe. Ab Etappe 2 gibt es dann im Zweifel eher die Möglichkeit, die Tour abzukürzen (Busfahrt etc.). Auf Etappe 1 ist das nicht möglich.
      Ansonsten ist natürlich wichtig, sein Gepäck minimal zu halten (ca. 10 kg, Tipps findest du unter https://www.wanderndeluxe.de/die-ultimative-packliste-fuers-wandern-mit-minimalem-gepaeck/) und sich vorher mit dem Thema GPS-Navigation vertraut zu machen.
      Ich hoffe, das hilft dir weiter!
      Viele Grüße
      Frank

  51. Hallo Frank,
    auch von mir erst einmal das obligatorische Lob und meinen tiefen Dank für Deine Webseite. Als aktiver Wanderer kenne ich kaum eine Site, die derart engagiert, liebevoll und aufwändig betrieben wird. Grossartig!

    Ich plane gegenwärtig für eine Kleingruppe und mich eine 1-wöchige Wandertour an der Amalfi-Küste für Mitte Mai 2020. Gerne würden ich mit meiner Gruppe Eure Tour genau so abwandern. Allerdings haben wir den Plan, die Zeit komplett in einem Ferienhaus nahe Praiano zu übernachten und uns täglich mit Bus/Taxi zu den Etappen hinbringen und von abholen zu lassen.

    Aufgrund der hier vorgefundenen Erfahrungsberichte bin ich allerdings nun besorgt, dass wir auch auf zugewachsene und kaum begehbare Wege treffen werden. Das wäre mit meiner Gruppe aus verschiedenen Gründen problematisch und könnte bei einzelnen Teilnehmern zum Abbruch führen. Von daher würde ich das Risiko gerne vermeiden, wenn irgendwie möglich. Hast Du oder eventuell eine(r) Deiner Leser(innen) eine Empfehlung, ob wir Etappen oder Teiletappen meiden sollen und ob es Alternativen gibt? Wie stark sind die Wege generell Mitte Mai zugewachsen?

    Ich bin dankbar für jeden Hinweis.

    Danke nochmals und viele Grüße

    • Hallo Ponti,
      vielen Dank für dein Kompliment :-) Ich tue mein Bestes, den Wanderweg „remote“ zu betreuen, soweit das irgendwie möglich ist. Als Lösungsansatz für deine Frage habe ich eine separate Seite zum Thema „aktueller Wegzustand“ eingerichtet. Ich denke, dass das Zuwuchern der Wege stark witterungsabhängig ist (Regen + Wärme) und deshalb von Jahr zu Jahr verschieden. Ich hoffe, dass du Anfang Mai 2020 von Wanderern, die kurz vor euch unterwegs sind, dann eine aktuelle Einschätzung erhälst.
      Auf Etappe 1 wurde das Problem meines Wissens lediglich einmal erwähnt (Wanderung Ende Juni). Auf Etappe 5 unterscheidet sich die Einschätzung je nach gewählter Variante, wobei ich vom Abstieg in die Bucht ohnehin abrate. Wenn ihr ohnehin mit dem Taxi abgeholt werden, bietet sich hier Torca als Wanderziel an, damit umgeht ihr die „unsichersten“ Teile von Etappe 5.
      Auf den anderen Etappen ist der Zustand der Wege bisher noch nie negativ aufgefallen, daher solltest du dir hier nicht zu viele Gedanken machen.
      Viele Grüße
      Frank

  52. Hallo zusammen!

    Meine Partnerin und ich werden den Wanderpfad Ende September – Anfang Oktober begehen.
    Wie sind die Erfahrungswerte mit den Wetterbedingungen in dieser Zeit?
    Außerdem planen wir lediglich mit Zelt und Schlafsack bewaffnet zu wandern.
    Gibt es hier ausreichend Angebote an Campingplätzen nach jeder Etappe und wenn nein, wie verhält es sich mit der Möglichkeit sein Zelt spontan am „Wegesrand“ aufzuschlagen?

    Über ein Feedback würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank!!

    Grüße
    Yannick

  53. Hallo Frank,
    ich habe gerade mit Begeisterung eure Website durchblättert! Toll gemacht!
    Was mir jetzt aber noch fehlt, ist die genauere Beschreibung der Wanderwege. Also ich meine, da ich absolut nicht schwindelfrei bin, tue ich mir schwer, auf einem schmalen Pfad entlang am Abgrund zu balancieren. Was für andere ein ausreichend bequemer und herrlich aussichtsreicher Wanderweg ist, ist für mich schnell ein unüberwindbarer Balanceakt am Abgrund entlang.
    Von daher kann ich den Weg im Augenblick noch schwer einschätzen und würde mich über eine diesbezügliche Rückmeldung sehr freuen.
    Herzliche Grüße
    Gundi

  54. Hallo Frank!

    Vielen Dank noch mal für die Informationen. Nach weiteren Recherchen bin ich jetzt mit meiner Planung am Ende und habe den Pfad auf 3 Wanderungen, welche 4 Etappen umfassen heruntergekürzt. Somit habe ich einen Weg gefunden den Pfad bis Positano, unter Berücksichtigung der verfügbaren Campingplätze, zu Fuß zurück zu legen und im Anschluss noch entspannte Tage in einem Örtchen zu verbringen! War ein ganz schönes gefriemel :P Das alles wäre aber definitiv nicht ohne diese Website möglich gewesen! Vielen Dank :)

  55. Hallo Frank,
    vielen Dank für die tolle Webseite. Sie hat uns auf ein neues Wanderziel aufmerksam gemacht, das wir sonst wohl nicht besucht hätten. Es war noch viel schöner als erwartet !!
    Da wir sehr von den Erfahrungsberichten profitiert haben, hier unser Tagebuch (27.9. bis 3.10.2019)
    Nach einer Woche in Sorrent, in der wir Pompeji, Herculaneum, den Vesuv besucht haben und auch den Monte S. Michele und die Umgebung von Sorrent erwandert haben, ging es los. Das große Gepäck blieb im sehr empfehlenswerten B&B Relais Il Capitano (Airbnb)
    1. Mit dem Bus nach Massa Lubrense und dann in „Gegenrichtung“ zu Eurer Planung über Marina della Lobra, Castello dell‘ Annunziata, Termini zum Punta Campanella und dann nach Schiazzano.
    Übernachtung in „Terrazza sul Golfo“ Booking.com – empfehlenswert
    2. zu Fuß nach S. Agata, mit dem Bus nach Colli di San Pietro und dann entlang der Tour 33 aus dem Rother Wanderführer über den Monte Vico Alvano und den Monte Comune nach S. Maria del Castello und über viele Stufen nach Positano. Ein toller Weg mit sensationellen Ausblicken. Gut zu begehen und zu finden. Z.T. durch hohes Farnkraut.
    In Positano hatten wir ein Häuschen über Airbnb. Nicht billig… Positano ist sehr voll. Beim nächsten Mal würden wir in Monte Pertuso oder Nocelle übernachten. Spart Geld und Höhenmeter.
    3. Über Monte Pertuso und Nocelle ging es zum Weg der Götter. Die Aussicht ist genial, das Gedränge am Sonntag unvorstellbar. Wir sind auf einen höher gelegenen Weg ausgewichen und über „Madonna del Riposo“ nach Bomerano gekommen. Das nächste Mal würden wir die Tour 24 aus dem Rother gehen.
    Die Casa Pendola war eine sehr schöne Unterkunft. Hier hätten wir es länger ausgehalten. Agerola ist ein nettes Städtchen zum Verweilen.
    4. Zunächst ging es nach S. Lazzaro und dann über Tour 13 aus dem Rother bis „Paradiso“ und dann über Pogerola (Cocktail-Bar am Kirchplatz !!) nach Amalfi. Diese Variante verläuft durch abwechslungsreichen Wald und meist schattig.
    Amalfi hat uns sehr gut gefallen. In der „Residenza Pansa“ (Booking.com) haben wir sehr schön gewohnt.
    5. Amalfi haben wir über das Valle dei Mulini (Rother #15 – sehr schön) verlassen und sind über Pontone, Minuta und Scala (Dom) nach Ravello gelaufen und von dort weiter entlang Eurer Planung nach Maiori.
    „B&B Maiori“ bei Booking.com ist super.
    6. Wie veröffentlicht nach Raito
    Das „B&B Lungomare Centro“ bei Airbnb in Salerno ist sehr ansprechend.
    Salerno ist auch mindestens eine weitere Nacht wert, die wir leider nicht eingeplant hatten…

    Die Rückfahrt nach Sorrent führt mit dem Zug über Pompeji mit Bahnhofswechsel zur Circumvesuviana.

    Wir hatten sehr schönes, sonniges Wetter und sind nur in kurzen Hosen und kurzärmlig gewandert. Am letzten Tag war der Gipfel in Wolken. Kaum waren wir in Salerno, ging ein kräftiges Gewitter nieder.

    Wir planen schon ein nächstes Mal, so gut hat es uns gefallen.

    Die CAI-Wanderkarte gibt eine gute Übersicht, enthält aber bei Weitem nicht alle Pfade. Ebenso der Rother. Ausdrucke auf OpenStreetMap-Basis (z.B. Inkatlas) sind deutlich detaillierter. Maps.me ist eine tolle Hilfe an unübersichtlichen Stellen.

    Ganz viele Grüße
    Gerrit

    • Hallo Gerrit,
      vielen Dank für euren sehr ausführlichen Bericht! Schön, dass man jemand den Weg in umgekehrter Richtung gewandert ist. Das werde ich ab und zu gefragt und deshalb ist es hilfreich, hier ab sofort auf euren Bericht verweisen zu können.
      Das Thema „Ausdrucke auf OpenStreet-Basis“ habe ich derzeit auch auf der Agenda. Dazu gibt’s in Kürze Neuigkeiten…
      Viele Grüße
      Frank

  56. Hallo Frank.
    Die OpenStreetMap-Ausdrucke sind recht einfach:
    Die gpx-Datei der Tagesetappe in inkatlas.com übertragen. Dann den Kartenausschnitt passend wählen (man kommt mit der Gratisversion aus) und ein farbiges .pdf generieren. Vielleicht kannst Du die .pdf zum Download bereitstellen ? Wir haben sie im Copyshop farbig auf 120g-Papier drucken lassen und hatten so haltbare Karten. (Der heimische Tintenstrahldrucker ist nicht wasserfest)

    Viele Grüße
    Gerrit

  57. Hallo Frank,
    Hallo an den Rest,
    auch von mir einen Dank für die tolle Zusammenstellung.
    Wir haben bei unserem anstehenden Trip eine kleine Zeitherausforderung, Ankunft Sonntagvormittag in Neapel, Abflug am Donnerstagnachmittag.
    Meine Vorstellung ist Montag bis Mittwoch Etappen 2-4.
    Sind die 6 h der ersten Etappe ggf. auch noch am Sonntag zu schaffen?
    Oder sind die Etappen 5 & 6 bzw. die Ausflüge mit einer Verschiebung (Etappe 2 am Sonntag) dann empfehlenswerter?

    Danke vorab und viele Grüße

    • Hallo Bruno,
      die erste Etappe ist diejenige mit den meisten Höhenmetern und damit die längste Einzeletappe (also nix für eine Nachmittags-Wanderung). Etappe 2 wäre dagegen in der kurzen Variante (Übernachtung in Amalfi statt Pogerola) auch noch nachmittags machbar. Außerdem schafft ihr dann am Mittwoch mit Etappe 5 die meiner Meinung nach schönste (weil einsamste) Etappe. Also von meiner Seite aus die klare Empfehlung, Etappe 1 auszulassen und mit 2 einzusteigen!
      Wünsche euch einen schönen Kurztrip!
      Frank

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