aktueller Wegzustand – Bitte um Feedback

Im Frühjahr kann es vorkommen, dass die Wege auf den weniger begangenen Teilen der Fernwanderung etwas zugewuchert sind. Dies betrifft die Etappen 1 und 5, auf denen einige Wanderer in der Vergangenheit in den Monaten Mai und Juni von Problemen berichtet haben. Zwar werden die Wanderwege vom italienischen Alpenverein CAI (Club Alpino Italiano) betreut und in Schuss gehalten, trotzdem kann es ab und zu mal vorkommen, dass man gegen die wuchernde Natur nicht schnell genug ankommt.

Für zeitnahes Feedback zum aktuellen Wegzustand wären daher alle Wanderer nach euch sehr dankbar! Bitte hinterlasst einen Kommentar mit folgenden Infos:

  • Wanderdatum
  • bewertete Etappe (insbesondere bei Etappe 1 und 5)
  • aktueller Wegzustand:
    • Note 1: mit kurzer Wanderhose ohne Probleme begehbar
    • Note 2: gut begehbar, eine lange Wanderhose ist aber empfehlenswert
    • Note 3: auch mit langer Wanderhose beschwerlich zu begehen
    • Note 4: starke Verwucherung, Dornengestrüpp

Eine weitere Informationsquelle zum Wegzustand (insbesondere bei temporären Sperrungen) ist die Website der örtlichen Sektion des italienischen Alpenvereins CAI unter https://www.caimontilattari.it/sentieri/.

53 Kommentare

  1. Hallo Frank,
    wir sind vom 7.3. bis zum leider durch die Situation (Corona Shut down) bedingten Abbruch am 12.3. die Etappen 1,2 und 4 gelaufen. Der Weg auf Etappe 1 hinter Albiori ab der Abzweigung WP 3 bis zur Kapelle war etwas zugewachsen und nicht einfach (Note 2-3) Ausserdem waren manche Stellen der ersten Etappe durch Regenfälle sehr rutschig bzw Teile des Weges weggeschwemmt. Ab der Kapelle ging es aber, dann war wieder alles einfach zu bewätigen (Note1).
    Alle anderen Etappen waren aber mit Note 1 zu bewerten.

    • Hallo Günther,
      vielen Dank für das erste Feedback zum Weg! Sehr schade, dass ihr die Wanderung abbrechen musstet! Hoffentlich bekommen wir das Corona-Virus bald wieder in den Griff.
      Viele Grüße
      Frank

  2. Hallo!
    Ich bin die letzten 6 Tage alleine die Amalfiküste entlanggewandert (Lange Variante). Die GPS-Daten waren sehr wertvoll und hilfreich. Danke nochmal an dieser Stelle. Außerdem waren alle Wege problemlos begehbar. Manchmal schon etwas zugewachsen, aber mit kurzer Hose trotzdem kein Problem.

    Die Wanderung war wirklich außergewöhnlich schön und mit Ausnahme des „Pfad der Götter“ wirklich sehr einsam.

    Mit der Villa Pendola und dem Casa Lubre Relax habe ich auch zwei Vorschläge zur Übernachtung übernommen. Wirklich sehr empfehlenswert.

    Danke nochmal für die wertvollen Infos.

    Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung

    Liebe Grüße aus Capri

  3. @ Peter Reikersdorfer
    Uns wurde gesagt, dass der Pfad der Götter aufgrund eines Feuers teilweise gesperrt ist. Deiner Beschreibung nach entnehme ich, dass die Sperre wieder aufgehoben ist… interpretiere ich das so richtig? Danke vorweg!

    • Hallo Michi,
      das mit dem Waldbrand hatte ich gar nicht mitbekommen… Die Sperrung scheint mir aber seit 03.09.2020 wieder aufgehoben. Infos hierzu in italienischer Sprache finden sich auf der Website der Gemeinde Agerola: https://www.comune.agerola.na.it/index.php?action=index&p=272&art=260
      Dort steht sinngemäß (Mit Google-Translate aus dem Italienischen übersetzt):

      Aus den in der Einleitung genannten Gründen wird der teilweise Widerruf der Verordnung Nr. 83 vom 31.08.2020, in dem Teil, in dem die Sperrung des Fußgängertransits der oberen Variante des Pfades der Götter angeordnet wurde (Kacheln 11 – 10a – 9a – 8a – 7), von Colle Serra in Richtung Positano bis zur Kreuzung der beiden Hoch- und Tiefvarianten desselben Weges in Cannati mit sofortiger Wirkung bekanntgegeben.

      Wobei die dort genannten Wegvarianten sich auf die CAI-Wegnummern 327 und 327a (obere Variante) beziehen. Diese unterscheiden sich nur minimal. Der CAI 327a zweigt bei Wegpunkt 2 ab und verläuft ca. 1 km lang etwas höher als der eigentliche Weg. Siehe Infos hier:

      https://www.caimontilattari.it/sentiero/327/
      https://www.caimontilattari.it/sentiero/327a/
      Viele Grüße
      Frank

    • Korrekt. Es gab keine Sperre mehr. Sehr wohl kann ich mich aber an den niedergebrannten Teil erinnern. Es dürfte aber nicht nur hier gebrannt haben….bin in diesen Tagen leider mehrmals durch niedergebrannte Stellen gewandert….

  4. Ciao

    ich bin Anfang Oktober alleine die Amalfiküste entlanggewandert, anhand dieses schönen Vorschlages – vielen Dank dafür!
    Der Weg war überall gut passierbar, wenn auch in Etappe 1 und Etappe 5 (nach Torca) etwas zugewachsen (und einsam). Niedergebrannte Stellen in Etappe 1 (vor Maiori), 4 (Sentiero degli Dei) und 5 (zwischen Torca und dem Pinienwäldchen), aber alles offen und gut begehbar.
    Nebst den hier genannten kann ich diese Unterkünfte empfehlen: B&B Palazzo Cocò in Maiori (am Anfang des Sentiero dei Limoni, total netter Gastgeber) und L’angolo di Campagna in Colli San Pietro (super Agriturismo bei Rosa mit Blick auf die ganze Bucht von Sorrent und wunderbarem Essen, alles fatto in casa).

    Diese Wanderung lohnt sich wirklich, pittoreske Ortschaften und tolle Aussicht jeden Tag!
    Viel Spass allen künftigen Wanderern!

    Schöne Grüsse
    Doris

  5. Lieber Frank
    In der Zeit vom 11.- 16.06.2021 haben wir die von euch beschriebene Route (ohne Etappe 2) bei sehr schönem, trockenen Wetter erwandert. Ausser auf dem „sentiero degli dei“, der zwischen Bomerano und Nocelle sogar zu Corona-Zeiten schon fast überlaufen wirkt, sind wir keinen weiteren Wanderern begegnet. Wegzustand:
    Etappe 1: Note 1-2, insbesondere auf dem letzten Teilstück zwischen Acqua del Castagno und den bewirtschafteten Hängen oberhalb von Maiori ist der Weg durchwegs gut sicht- bzw. begehbar, aber beidseitig mit üppiger Vegetation (Brennnesseln, Farn, Brombeersträuchern, etc.) bewachsen.
    Etappe 3: Note 1-2, kurzes Teilstück nach dem Bach vor San Michele mit üppiger Vegetation bewachsen. Bei der Felsstufe vor Bomerano steigt der Weg kurz nach dem Wegweiser im Zick-Zack hoch (nicht den Spuren Richtung der verlassenen, ehemals bewirtschafteten Treppen und Behausungen an den Felswänden folgen)
    Etappe 4: Note 1, stark begangen
    Etappe 5: Note 2, Wege sind problemlos zu finden und zu begehen. Auf den wenig frequentierten Wegen hat es immer wieder mit Dorngebüsch versetzte Abschnitte. Vor dem Pinienwäldchen haben wir für den Aufstieg ins Dorf den neuen Weg 355 gewählt, Einstieg bei WP7
    Etappe 6: Note 1-2
    Generell ist ein GPS mit Wander-Topokarte hilfreich. So lässt sich an kritischen Stellen der Weg ohne langes Suchen finden (Karten sind oft ungenau -> Höhenlinien und die darauf abgebildeten Wege bilden die Gegebenheiten im Gelände unzureichend ab und können zu Fehlinterpretationen führen).
    Vielen Dank für die umfangreichen Informationen und vielen Tipps auf euerer Website.
    Lieber Gruss
    Claudia

  6. Wir möchten gerne nächstes Jahr die Amalfiküste zu Fuss machen und ich hätte daher 2 Fragen. Gibt es ausgesetzte Stellen? Bin nicht ganz schwindelfrei.
    Und zur zweiten Frage: gibt es die Möglichkeit zum Gespäcktransport? Wir waren gerade im Valle Maira (Piemonte) und konnten unser Gepäck jeweils in die nächste Unterkunft transportieren lassen und mussten daher nur mit dem Tagesrucksack laufen,
    Lg
    Béatrice

  7. Hallo Frank,

    ich bin vom 12.-15.7. die Etappen 1-4 dieses wunderschönen Wanderwegs alleine gegangen, Eure Wegbeschreibungen und GPS-Daten haben mir dabei so einige Male aus der Patsche geholfen, vielen Dank dafür!

    Zum Zustand der Wege:
    Etappe 1: ein Teilstück zwischen der Santuario dell‘ Avvocata und Maiori ist ziemlich zugewuchert, mit kurzer Hose wirklich anstrengend, der Weg ist aber trotzdem gut erkennbar, daher Note 2.
    Etappe 2: Note 1, alles gut
    Etappe 3: der CAI 361 ist ca 1h vor San Lazzaro auf einem kleinen Teilstück ziemlich verschüttet, da liegen große Felsbrocken auf dem Weg und ein umgestürzter Baum. Außerdem werden momentan die Stufen auf einem längeren Teilstück kurz vor San Lazzaro erneuert. Die Bauarbeiter lassen einen aber passieren, der Weg ist auch lt. CAI nicht offiziell gesperrt und befindet sich auch sonst in gutem Zustand, Note 1.
    Etappe 4: der Sentiero degli Dei war auch bei mir mehr als gut besucht, man hatte selten einen Moment für sich, Zustand aber Note 1.

    Noch kurz zum Wetter: es war zwar warm, aber mit genug Wasser, Kopfbedeckung und Sonnenbrille sehr gut schaffbar, man läuft nie unangenehm lange in der prallen Sonne (jedenfalls nicht auf den Etappen, die ich gegangen bin :)). Allerdings sollte man seine Grenzen kennen und vielleicht das ein oder andere Päuschen mehr einlegen, was aber bei dieser Landschaft und Aussicht auch gar nicht so schlimm ist.

    Eine wirklich schöne, aussichtsreiche Wanderung mit vielen vielen zu bewältigenden Treppenstufen und freundlichen hilfsbereiten Menschen am Wegesrand (auf dem Weg selbst bin ich nur einer Handvoll Leuten begegnet). Ich werde definitiv an die Amalfiküste bzw. die Monti Lattari zurückkehren, es gibt dort noch so viel zu entdecken.
    Vielen Dank noch einmal für Deine/Eure tolle Arbeit und die Inspiration.

    Liebe Grüße
    Katharina

    • Hallo Katharina,
      vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung! War gerade selbst im Urlaub, daher bin ich etwas spät dran mit meiner Antwort :-)
      Viele Grüße
      Frank

      • Hallo an alle!! Mein 73 jähriger Vater wünscht sich sehr die Amalfiküste zu sehen, meine Mutter hat allerdings starke Höhenangst was sich besonders bei Klippen und Co zeigt. Ist aus eurer Sicht eine Reise zur Amalfiküste mit Höhennangst möglich? Gibt es Plätze ohne Klippen? Bzw Strände und Dörfer die ich ohne Straßen, die direkt neben dem Abgrund liegen, erreichen kann?? Danke für eure Hilfe!! LG Lisa

        • Hallo Lisa,

          deine Frage bezieht sich vermutlich nicht auf einen Wanderurlaub sondern auf einen normalen Urlaub an der Amalfiküste, oder? Die touristischen Highlights „Positano“ und „Amalfi“ sind mit dem Auto nur über die spektakuläre Küstenstraße erreichbar – diese ist aber für Menschen mit starker Höhenangst nicht geeignet (https://www.sueddeutsche.de/reise/panoramastrassen-die-wilde-amalfitana-1.588072). Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, von Sorrent aus einen Bootsausflug dorthin zu machen (zahlreiche Anbieter, ab 45€ pro Person).
          Ihr solltet insbesondere die Gegend zwischen Massa Lubrense und Sant’Agata Sui due Golfi als Ausflugsziele in Betracht ziehen. Von dort aus kann man mit dem Auto (und teilweise auch mit dem Bus) quasi aus dem Hinterland an die Steilküste heranfahren und dort die Aussicht genießen, ohne das die Anreise schon zu stressig wird. Selbst die Wanderung zur Punta Campanella an der Spitze müsste meiner Meinung trotz Höhenangst machbar sein (Link: https://goo.gl/maps/EnstDjWUD5uj9Cpc7).
          Das Highlight der Amalfiküste ist ja der „Sentiero Degli dei“ – der Götterpfad. Falls dein Vater diesen unbedingt wandern möchte, sollte er das auf jeden Fall ohne deine Mutter machen (ca. 2 h Anfahrt mit dem SITA-Bus aus Sorrent bis Bomerano, Rückfahrt aus Positano ebenfalls mit dem SITA-Bus).
          Also kurz gesagt: Wenn ihr eure Ausflugsziele selektiv auswählt und gut vorbereitet (Recherche via Google-Maps/Streetview), müsste das trotzdem möglich sein.

          Viele Grüße
          Frank

    • Hola Frank, antes de nada muchísimas gracias por toda la información. Vamos a Nápoles del 8 al 16 y nos gustaría hacer todo el trekking durante seis días. Me gustaría saber si los caminos están bien señalos y en qué estado están. Por otro lado si me puedo descargar las rutas de Wikiloc. Muchísimas gracias.

      • Hallo Bea!
        die Wege sind eigentlich ganz gut mit rot-weiß gekennzeichnet. Ich empfehle dir aber trotzdem, die Routen als GPX-Dateien runterzuladen (hier auf der Website). Dann müsstest du sie ganz einfach in Wikiloc importieren können: https://help.wikiloc.com/article/114-import-trail-route-from-wikiloc-smartphone-app.
        Zum Wegzustand: eigentlich findest du die aktuellsten Informationen hier auf der Seite. Ich habe gestern per Mail noch ein Update bekommen – es sind also schon Leute vor euch unterwegs :-) Es gibt wohl eine kleine Streckensperrung auf Etappe 3 (bei Wegpunkt 2). Diese lässt sich aber relativ einfach umgehen.
        Viele Grüße und viel Spaß!
        Frank

  8. Hallo Frank,
    vielen Dank für die kostenlose GPS atracks, wir sind sie einfach abgelaufen (10-14.9.21) und haben alles gefunden! Toller Weg .
    kurze Rückinfo zu Etappe 3:
    die erste beschriebene Sperrung konnten wir umgehen in dem wir dem Hausbesitzer vor der Sperrung 2 Euro Wegegeld geben haben, dann hat er uns durch seinen Garten gelassen. Er schien auf uns zu warten. Das spart etwas Strasse und Stufen.
    Der oben schon beschriebene Abschnitt mit den Felsbrocken und Baum, war diesmal abgesperrt, von unten aus waren die Bretter offen, wir sind einfach durch. Oben war es eine sehr feste Absperrung und wir mussten die Rucksäcke absetzten um drumherum zu klettern. Es hat dort wohl auch nochmal gebrannt. Also auf Umwege gefasst machen..
    Ettappe 5: Im Bereich ab dem Fiordo di Crapola hat es einen Waldbrand gehabt, es schienen uns dadurch die schatten spendenden Bäume verschwunden, dadurch ist ab da der Abschnitt sehr sonnig und heiss gewesen.. Bewuchs ist hier wie vor gennant vorhanden, aber zu dieser Jahreszeit kein Problem!
    Viel Spass den weiteren Wandererinnen

  9. Mich hat per Mail eine Rückmeldung zu Etappe 3 erreicht:
    …Jetzt ist es so, dass aufgrund eines Flächenbrandes vor ein paar Tagen der Weg nach San Lazzaro gesperrt ist und zwar bei Etappe 3 ab Wegpunkt 5 den Berg hoch. Unten ist die Sperrung aufgebrochen oben ist sie noch zu. Der Weg ist teilweise voller Geröll und es riecht noch sehr verbrannt.

  10. Hallo zusammen,

    ich bin gestern, 16.09.2021, Etappe 3 und den Weg der Götter gelaufen als Tagestrip. Die erste Sperrung konnten wir auch umgehen – der Hausbesitzer lässt einen nach wie vor für 2 Euro durch seinen Garten durch, sodass man direkt wieder auf den Weg kommt. Auf jeden Fall sehr interessanter Typ :)
    Zu der Sperrung wegen der Waldbrandes: wie beschrieben ist die erste Sperre teilweise entfernt, sodass man problemlos durchsteigen kann. Auch der gesperrte Weg ist trotz des Waldbrandes ganz problemlos begehbar, habt keine Angst, er ist lediglich etwas mit Pflanzen und Steinen verschüttet, aber ist trotzdem auch nicht schwieriger zu begehen als andere Wanderwege. Hier ist der Weg ja eine Treppe, sodass man nirgendwo droht, deswegen abzurutschen. Gefährlich ist es also nicht. Aber man muss die Sperre am Ende des Weges überklettern – was aber auch kein Problem darstellt, da man nicht drüber klettern muss, sondern einfach seitlich auf der Mauer dran vorbei „klettern“ kann. Ich würde also niemandem davon abraten, den Weg zu laufen, der allgemein fit genug ist, die Etappen zu laufen :)
    Kurz vor San Lazzaro waren nach wie vor Bauarbeiten – wir haben nicht gefragt, ob wir passieren können, sondern sind einen Umweg gelaufen und zwar über den Wanderweg 361b (die Abzweigung vor dem Zickzack vor Wegpunkt 6). Dieser trifft dann irgendwann wieder auf die Route, vorher geht er aber spektakulär an der Küste entlang, man hat wohl einen noch besseren Ausblick als vom Weg der Götter, zumal man hier ganz allein ist! Kann diesen Umweg also generell nur empfehlen – allerdings ist er sehr zugewuchert. Der Weg ist dennoch gut zu begehen, in kurzer Hose habe ich mir lediglich ein paar Kratzer zugezogen.

    Vielen Dank auf jeden Fall für die Wegbeschreibung! War echt ein toller Weg. Und auch Etappe 3 über den Weg der Götter his Positano an einem Tag gut machbar, für die Personen, die vielleicht weniger Zeit mitbringen :)

    Liebe Grüße
    Jana

    • Hallo Jana,
      vielen Dank für die schnelle Rückmeldung und toll, dass der Umweg über den Wanderweg 361b sogar noch schöner ist als der Weg der Götter… Fein. Dann scheint ja erst mal alles im Lot zu sein. Nach einem Waldbrand schwingt halt immer die Gefahr mit, dass angekokelte Bäume am Wegrand stehen und leicht umfallen können. Eventuell war das ja der Grund für die Sperrung?
      Vielen Dank auf jeden Fall für deine schnelle Rückmeldung!
      Frank

      • Das kann sein, dass er deswegen gesperrt war – leider gab es nirgendwo Informationen hierzu oder ein Hinweisschild. Kenne mich natürlich mit Waldbränden nicht aus, aber es sah nicht so aus, als würden Bäume noch auf den Weg stürzen können. Es sah eher so aus, als wäre der Weg wegen der Beschwerlichkeiten auf dem Weg sicherheitshalber gesperrt. Für vielleicht weniger abenteuerlustige oder vielleicht auch ältere Personen, die nur eine Treppe erwarten, ist der Weg dann durch das Klettern am Ende doch etwas schwieriger zu begehen. Stöcke helfen einem da nicht mehr weiter. Aber natürlich ist es jedem selbst überlassen, die Gefahr abzuschätzen, man geht ja doch eher mit einem mulmigen Gefühl an einer Sperre vorbei. Ich wollte nur berichten, dass wir keine Probleme hatten :) nach ca. 15 Minuten hat man den Weg außerdem schon hinter sich gebracht.

        • Man muss aber unter einem auf den Weg gestützten kleinen Baum klettern, also vielleicht besteht noch eine Gefahr, aber hoffentlich wird in den nächsten Tagen der Weg so weit geräumt und abgesichert!

  11. Ciao tutti,

    kurze Rückmeldung zum aktuellen Stand am 27.9.: Die Baustelle bei den Treppen is zwar noch gesperrt, aber leicht zu umgehen, da es nur noch ein kurzes Stück ist. Laut Schild soll die Sperrung nur noch bis 30.9. gelten.

    Danke an dieser Stelle auch für diese tolle Seite!

  12. Wir sind heute Etappe 3 bei bestem Wetter gewandert. Bei der ersten Sperrung hat uns der freundliche Senior gegen 2 Euro pro Person die Umleitung durch seinen Garten gehen lassen. Bei genauerer Überprüfung sind wir uns aber fast sicher, dass der Weg auch begehbar wäre.
    Die zweite Sperrung wegen Buschbrand hat für uns keine Gefahren aufgezeigt. Die Holzwand am Ende des gesperrten Abschnitts muss man nicht bezwingen, denn 20 m vorher geht rechts ein Trampelpfad ab, der bald wieder auf dem Wanderweg mündet.
    Die dritte Sperrung/Baustelle ist noch da, aber nur 20 m lang, und kein Problem, zumindest nicht am arbeitsfreien Samstag. Die erwähnte Alternative klingt für uns auch gut, man spart sich den Anstieg nach San Lazzaro.

  13. Just a note that I took the extended variant of stage 4 today. The proposed route out of Montepertuso is currently blocked by someone felling trees. Instead I took Via Campola up to see Il Pertuso (the giant eye in the cliff) which was very cool. The way down on the other side is a little tricky and very overgrown.

    Just after that, I took 331 north to meet up with the original route. The first half is very pleasant hiking, the second half (along a valley) is particularly difficult – very steep and muddy in places – I wouldn’t recommend in bad weather. Might be easier to take 331b and ascend below Santa Maria del Castello.

    Overall really enjoyed it, Monte Commune is incredible. Thanks for everything!

  14. Hallo zusammen,

    nach 2 Jahren war es wieder einmal Zeit für die Amalfiküste^^
    Etappen 1- 6
    Zeit: 11. -16.10.21
    Grundsätzlich scheinen die rot-weißen Markierungen jüngst größtenteils aufgefrischt worden zu sein, z.T. habe ich die Farbe an umgebenden Blätter gesehen, also gut in Schuss.
    In den letzten Wochen hat es dort recht viel geregnet, das hat sich generell am Weg gezeigt, durch Schwemmmaterial oder mal ein Stein weggebrochen, aber unkritisch.
    Etappe 1: bergauf 1 – bergab zwischendrin etwas verwuchert und der Weg etwas brüchig, für mich noch ein 1
    Etappe 3: wie oben beschrieben im Bereich Waldbrand, falls jemand interessiert ist, ich habe Fotos von den Absperrungen gemacht.
    Das letzte Stück unterhalb San Lazzaro durften wir nicht durch die Baustelle, ein Ehepaar einige jundert Meter hinter und konnten aber scheinbar passieren. Wir sind einfach weiter geradeausgelaufen, den eingezeichneten Pfad. Hat auch schöne Ausblicke ermöglicht. Der Pfad ist gut zu erkennen, es gibt (Glück im Unglück) keine nennenswerten Höhenunterschiede und er läuft weitestgehend parallel zu der Schiene, die, wie in Weinbergen, so einen Schlitten transportiert. Etwas robust der Weg aber i.O.

    Etappe 4: Wir haben uns an den Höhenweg gewagt, eine absolut grandiose und empfehlenswerte Ergänzung!!!
    Bergauf, oberhalb von Positano, war der Weg aber von vielen Bäumen blockiert, drübersteigen möglich, einige haben wir auf Seite gedrückt, einmal mussten wir aber auf dem Boden unter einem Buam entlang krabbeln. Wir sind Mitte dreißig, kein Problem für uns…nur zur Orientierung.
    Achtung: Auf der Ebene des Monte Comune war eine Kuhherde inklusive Bulle. Wir haben die entlang des Zauns weit umgangen. Ich bin bei Viechern immer etwas vorsichtig.

    Etappe 5: Auf der Hälfte wie vor zwei Jahren etwas zugewuchert, eher eine 2.

    Im Vergleich zu vor zwei Jahren sind Teile des Wegs schlechter geworden, gelegentlich sind uns Steine unter den Füßen ausgebrochen (bei alten Pflasterpfaden) oder der erdige Pfad war recht schräg abgelaufen.
    Aber alles in Allem wieder einmal Top und keine Problem, bis auf die Treppen ;-)
    Apropos, ich habe ein paar Zeitraffervideos treppab gemacht. Falls jemand einen Eindruck erhalten möchte^^.
    Beste Grüße
    Bruno

  15. Aktuelle Infos von Jessy und Sebastian zu Etappe 3 (hat mich per Mail erreicht):
    Auf der Höhe von Wegpunkt 2 (Via Maestra dei Villaggi) gibt es eine Streckensperrung, es liegen wohl riesige Steinbrocken im Weg. Man kommt wohl trotzdem durch, besser ist aber ein rechtzeitiger Abstieg über eine der Treppen zur Küstenstraße. Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, nimmt ab Wegpunkt 1 den direkten Weg entlang der Straße bis Wegpunkt 3.

  16. Hallo Frank,
    vielen Dank für die vielen guten Infos.
    Die Amalfi Küste ist schon lange auf meinem Plan.Habe mir auch schon alles runtergeladen.
    Jetzt habe ich in
    Geo Saison 08/2021 einen Bericht über (Deine ) Wanderung gelesen
    Ich bin angefixt ,am 28.03.2022 geht es endlich los
    Wie du schreibst sind schon einige unterwegs,
    Bin mal gespannt.
    Das Video Treppensteigen kann mich auch nicht abhalten
    Danke dir, Hildegard

  17. Hallo Frank

    Vielen Dank für die tolle Beschreibung der Amalfiküstenwanderung!
    Wir sind sie soeben gewandert, mit einigen Änderungen.
    Zur langen Etappe 4: Sie ist gut gekennzeichnet, die Wanderung über die Caserma Forestale, Santa Maria del Castello und den Monte Comune ist wirklich grossartig! Wir liessen den Monte Vico Alvano aus und brauchten ziemlich genau 8 Stunden, und wir sind 65 und 66.
    Zur Etappe 5: Der letzte ca. 30-minütige Abstieg nach Recommone ist ebenfalls frisch gekennzeichnet, der Weg einigermassen frei, aber trotzdem lange Hosen! Jedoch sollte man unbedingt den Zeichen folgen, es gibt diesbezüglich auch eine Warnung des CAI am Anfang der Strecke. Wir übernachteten in Marina del Cantone und fuhren am nächsten Morgen mit dem Bus nach Nerano, um die lange Etappe 6 bis Sorrento etwas abzukürzen.
    Herzlich
    Magda

  18. just returned home from our 6 day hike from salerno to sorrento. great information. thankyou-couldn“t have done it without the support and info
    We did the walk more or less as presented with the following add ons.
    Day 1 . at the base of Monte Felario left our packs and climbed the 15 min to the top/ Amazing views.
    Day 2 we decided that we wished to include the fierre national park with waterfalls and river route into Amalfi. From Ravello left the recommended trail and walked via Scala and Minute into the park and river. Highly recommended .from the top waterfall the path follows 3.5 km straight into Amalfi. Added about 7 km and 400 m climb but the downhill is nearly all without steps. best part of the 6 days.

    • Hallo Vaun!
      Das sind auch interessante Varianten! Insbesondere das „Valle delle Ferriere“ hatte ich so noch nicht auf dem Schirm. Eine sehr gute Idee! Das werde ich mir beim nächsten Mal auch anschauen.
      Viele Grüße
      Frank

  19. Bin heute nach sechs Tagen auf den Beinen in Sorrent angekommen. Zunächst vielen Dank für die tollen Wegbeschreibungen und die GPS-Daten, die waren an einigen Punkten wirklich sehr hilfreich!

    Zu den Etappen und ihrem Zustand:

    Etappe 1 und 2 problemlos, Markierungen fast nahtlos gut erkennbar. Kleine Seitennotiz zur ersten Etappe: ich habe für die Strecke zwischen der Capella Vecchia und der Santuario di Maria Santissima Avvocata deutlich länger als eure 30 Min gebraucht (eher so 1h30min).

    Auf Etappe 3 liegen auf dem Treppenweg nach San Lazzaro einige kleinere und auch größere Felsbrocken. Kein Problem, kann man gut umgehen, allerdings sehen das die Italiener (zumindest die oben) wohl anders, auf etwa 2/3 des Weges ist der Weg dann mit Brettern verbarrikadiert. Kann man umklettern, kommt also durch. Der darüber gelegene Teil des Weges wird eben zum Teil instand gesetzt, vielleicht kommt anschließend der untere Teil auch dran und erübrigt sich der Hinweis also bald. Auf dem letzten Drittel beim Aufstieg nach Bomerano bin ich dann einmal falsch abgebogen und landete auf der Straße, also aufmerksam bleiben.

    Bei der vierten Etappe habe ich die lange Panoramavariante gewählt: sehr empfehlenswert! Alles sehr gut markiert, insgesamt kam mir vor, waren die Markierungen ab dem Übergang zur Halbinsel von Sorrent zuverlässiger. Für alle, die wie ich später ankommen (war kurz vor 18:00 unten): Das Tor zum Antico Parco del Principe ist zu dieser Zeit schon geschlossen. Wer nicht (wie ich) aus der Ferne das geschlossene Tor sehen und sofort umdrehen und dann ergebnislos einen anderen Ausgang suchen will: kurz vor dem Tor ist ein Schalter, der die Tür öffnet; ein italienischsprachiges Schild weist auch darauf hin.

    Etappe 5: der Abstieg von Torca ist sehr zugewuchert, es dürfte einen neueren Abstieg geben, auf den trifft man, wenn man das schlimmste hinter sich hat, also vielleicht in Torca darauf achten. Weiterer Weg ab dem abzweigenden Abstieg zur Marina di Crapolla tatsächlich einigermaßen zugewuchert. Dafür erschien mir der Abstieg nach Recommone dann auch nicht beträchtlich schlimmer. Achtung, der Aufstieg NACH dem Pinienwäldchen existiert zwar – zumindest erahnbar – noch und ist mit roten Punkten ganz gut findbar. Allerdings dürfte es kein „gewollter“ Weg mehr sein, oben angekommen steht man vor einem durchgehenden Zaun und Schildern, die darauf hinweisen, dass es Privatgrund und videoüberwacht ist. Über den Zaun kommt man drüber (ich war auch sichtbar nicht die erste), die legalere Variante ist es aber wohl, bereits beim Wegweiser VOR dem Pinienwäldchen aufzusteigen.

    Etappe 6: problemlos und der Abstieg zur Punta Campanella alleine wegen den Ausblicken auf die Baia Di Jeranto sehr zu empfehlen.

    • Hallo Julia,
      super, vielen Dank für die ausführliche Rückmeldung! Der Tipp mit dem Tor zum Antico Parco del Principe habe ich direkt als Lesertipp ergänzt!
      Viele Grüße
      Frank

  20. Hallo Frank,
    Wir – das sind Christa und Hubert Lechner, bergerfahrene Wanderer sind letzte Woche von Corpo di Cava bis zum Punta Campanella und zurück nach Sorrent gewandert.
    Danke für die Tracks und ausgezeichneten Beschreibungen.
    Den Start bei Corpo di Cava – haben wir gewählt da wir erst abends mit dem Flieger in Neapel angekommen sind und dann mit dem Zug nach Cava de Tirreni gefahren sind.
    Es ist eine tolle Variante für den Einstieg. Zustand – 1 sehr gut , viel begangender Pilgerweg, auch die Mitnahme des Gipfels des Monte Dell‘ Avocata lohnt sich. Übernachtung im Tore / Maiori ist top.
    Etappe 2: Note 1, Pause bei Altrani mit Bad im Meer war großartig. Übernachtung in Pergorola – in super Lage bei B&B Arabesko mit Frühstück in der Morgensonne.
    Etappe 3: Note 1, Die Baustelle nach beim Aufstieg nach St.Lazarro gibt’s noch, die Bauarbeiter lassen einen aber durch.
    Etappe 4: Nachdem am S.Degli Dei dichter Nebel am Morgen vorhanden war (Nebelobergrenze Bositano) wählten wir eine Variante oberhalb über die Via Paipo – Madonna del Riposo-Capo Muro- Casarma Forestale – dann Gipfelaufstieg auf den Monte S.Michele – wieder zürück zum Forestale und weiter nach S.Maria del Castello – Übernachtung bei der Argritouristica la Ginestra, ein Ideales Quartier für diese Bergetappe. Danke für den Tipp auf dieser Seite!
    Etappe 4 – Fortsetzung nächster Tag: Note 1, den Monte Vico Alvano unbedingt mitnehmen – die Aussicht v.a. auf die Nordseite ist grandios, das große Kreuz bietet immer wieder einen guten Orientierungspunkt.
    Etappe 5 – Ab Torca – wird der Weg durch die üppige Maccia schwierig (Note 3), wir hatten einen hier einen GPS Track vom Originalweg CAI300 und sind diesem bis Marina del Cantone gefolgt. Hier gibt es bereits viele „Sackgassen“ in der Maccia – wo sich Wanderer verlaufen haben!. Übernachtungstipp: Am Meer – Camping Nettuno, schöner Kiesstrand und Strandlokale.
    Etappe 6: – Hier sind wir dem CAI300 gefolgt und treffen am Mt.San Constanzo wieder auf die Etappe 6. (Note 1) bis zum Cap Punta Capanella. Rückweg bis zur Marina di Puolo, ein von Einheimischen besuchter Strand. Im Hotel Villa Lubrense direkt oberhalb der Steilküste erlebten wir den schönsten Sonnenuntergang .. als stimmungsvollen Abschluss der Tour.
    Empfehlung: Wir haben zusätzlich den Rother- Führer, der zwar durchwegs nur Rundtouren beschreibt genutzt.
    Die GPS-Orientierung ist meiner Meinung nach ein unbedingtes Muss.
    Auch wen wir den Weg der Götter und Positano „ausgelassen“ haben war es ein toller Wanderurlaub in einer üppig blühenden Maccia und Kulturlandschaft.

    • Hallo Christa und Hubert,

      ich komme leider erst jetzt dazu, euch zu antworten. Vielen Dank für eure ausführliche Beschreibung! Insbesondere die Variante zu Etappe 1 mit Start bei Corpo di Cava gefällt mir sehr gut. Klingt ziemlich schlüssig und man spart etwas Anreiseaufwand. Ist sicherlich für andere Wanderer eine gute Alternative!
      Viele liebe Grüße!
      Frank

  21. Hallo, wir haben gestern Etappe 1 hinter uns gebracht. Wie anstrengend! Wie wunderbar! Man konnte den Weg gut gehen, die Pflanzen sind teilweise höher, aber wir empfanden das eher als abenteuerlich und wildromantisch. Jedenfalls unproblematisch. Eine lange Hose – oder ein Insektenspray – ist angebracht.

  22. Hallo Frank!
    Meine Frau Christine und ich haben vom 07.06.22 deine empfohlene 6 Tagestour gemacht.
    Vorab- es war WUNDERBAR!
    Hier unsere Wegzustandsbeschreibung:
    Etappe 1: Note 1, Weg gut begehbar und gut auffindbar im Wald, kein Problem
    Etappe 2: Note 1, sehr treppenlastig und daher auch problemlos begehbar. Der Tipp von Amalfi noch nach Pogerola zu gehen war sehr gut und auch nicht so beschwerlich da am Nachmittag sehr schattig und nur leichte Stufen/Rampen die gut zu gehen sind.
    Etappe 3: Note 1, war gut zu gehen. Die Steinschläge von Lone rauf sind auch nicht abgesperrt und man kann daran vorbeigehen. Die Baustelle nach San Lazzaro war tw. noch vorhanden aber problemlos daran vorbeizugehen. Keine Umleitung etc. notwendig.
    Etappe 4 (lange Var.): Note1 bis oberhalb Positano, viel los im Vergleich zu davor, aber immer noch wenig zu damals denke ich. Die lange Var. über den Monte Comune Note 3-4. Man muss den Weg zwischen den Farnen etc. immer suchen, kann aber das Gestrüpp mit den Stöcken wegdrücken, trotzdem etwas beschwerlich. Gott sei dank wenig Dornengestrüpp, daher hielten sich die Abschürfungen in Grenzen. Wir waren diesen Teil praktisch alleine unterwegs, aber es zahlt sich aus!! Vorsicht oben beim großen Holzkreuz sich nicht von den Wegweisern gleich dahinter ablenken lassen. Die Abzweigung ist kurz davor links!!
    Etappe 5: Note 2, geht aber mit kurzer Hose. Sehr einsam sehr schöne Ausblicke, aber auch sehr ausgesetzt und daher sehr heiß! Den Aufstieg nach Torca muss man etwas suchen. Mit GPS geht es aber.
    Etappe 6 (lange Var.): Note 1, kein Problem zu gehen, bis Punta Campanella aber sehr steinig und gutes Schuhwerk unerlässlich. Dann Richtung Sorento kein Problem.
    Die GPS Daten sind aus unserer Sicht unerlässlich, da die Markierungen tw. schlecht zu sehen sind falls welche da waren.
    Alles in Allem hat es uns unglaublich gut gefallen. Es war wirklich ein Erlebnis! Danke für deine Infos!
    Liebe Grüße Hans und Christine

  23. Hallo lieber Frank
    auch wir haben uns angeregt durch die Beschreibungen auf eurer Homepage auf den Wag gemacht und dazu die letzten beiden Wochen unserer Sommerferien in Baden-Württemberg genutzt. Vom 29.August an sind wir gewandert und es gelang uns, der Hitze zu trotzen und wir konnten dafür jeden Tag ein Bad nehmen. Wir waren auch überrascht, wieviel Schatten Bäume oder die Hausmauern gespendet haben, das war sehr hilfreich.
    Viele Markierungen sind neu – wir kamen eigentlich überall gut durch, aber ein Handy mit GPS oder einer Wanderapp ist schon nötig.
    1.Zum Glück konnten wir bei zwei Quartieren sehr früh starten, weil es Frühstück sowieso nur in der Bar nebenan gab, und so haben wie zusammen mit den Müllmännern in Vietri gefrühstückt und den ersten Bus um 6.35 Uhr (Fahrkarten gibt es in einem der Keramikgeschäfte am Abend vorher) bis Albori genommen. Das hat die Höhenmeter der ersten Etappe etwa reduziert. Auch wir fanden, dass die Angabe zwischen Capella Vecchia und dem Joch oben nicht stimmt, das sidn auch laut Wegeschild mindestens eineinhalb Stunden, aber wunderbar schattig und mit Quellen. Das Santuario S. Maria Avvocata haben wir am Ende unseres Urlaubs auch noch vom Vesuv ausgesehen- ein Highlight! Aber Achtung, denn Vesuvgipfel muss man immer online vorher buchen. Der Weg hinab vom Santuario bot einige Varianten, wir haben uns wohl auch mal verlaufen, aber man sieht das Ziel immer irgendwo unterhalb.
    2. Limonenweg wunderschön, Ravello ebenso, der Tip mit dem Baden in Atrani auch. Wir haben im Amalfi übernachtet, aber das war wegen des Touristenrummels tatsächlich keine so kluge Entscheidung. Wir haben es hinterher auch bedauert, nicht noch das Hinterland von Amalfi erkundet zu haben, denn die Landschaft ist wirklich genial. Vielleicht einen Zusatztag einplanen? Im Ort können wir noch das kostenlose Museum Antico Arsenale della Repubblica di Amalfi direkt am Hafen empfehlen, damit man in aller Kürze eine Ahnung der imposanten Geschichte der Seefahrt bekommt.
    3. Wir sind anstatt am Ende aufzusteigen noch bis Conca abgestiegen und fanden diese Etappe abenteuerlich, aber sehr gut. Von Lone bis zum unteren Teil von San Lazzaro war alles offen, aber es schien uns steinschlaggefährdet, viele Brocken lagen auf dem Weg. Von San Lazzaro hinab gibt es einen Fußweg, im oberen Teil Treppen ohne Geländer oder Randmauer, später über eine Wiese, Orientierung an den Strommasten. Conca war des Abstecher wert.
    4.Von Conca im oberen Ortsteil fährt der Bus, der auch schon in Amalfi startet, bis Bomerano. Götterweg war super. Leider haben wir das Loch im Fels oberhalb von Positano in Montepertuso ausgelassen, das hätte uns schon gelockt. Positano dagegen war der nächsten Touristenschock. Zum Glück haben wir außerhalb im Agriturismo Piccolo Paradiso
    in Colle San Pietro übernachtet, bis dort kann man mit dem Bus oder Shuttle vom Agriturismo gelangen oder eben noch die lange Etappe anhängen.
    5. Der Einstieg in den Sentiero delle Sirenuse war dann gut, aber die Markierungen sind zum Teil zugewachsen. Zwischen Colli di Fontanelle und Torca gab es einen wunderbaren Picknickplatz, so ein Juwel! Wichtig ist, in Torca den örtlichen Wegweisern zu folgen. Der alte, in euren Etappen beschriebene Weg ist übel zugewachsen. Pinienwäldchen ist ein wichtiger Zielpunkt, denn da gibt es wirklich manche Irrwege. Wir sind dann nach Massa Lubrense abgestiegen – auch hier helfen Handy und Phone Maps – und können auch diesen Ort als Zwischenstop vor Sorrent noch sehr empfehlen.
    Wir haben zwei der Wanderkarten gekauft, die es in besonderen Geschäften gab. Aber da die Wege dort auch nicht genauer eingezeichnet sind oder wiederum anderen Angaben widersprechen, hat das auch nicht unbedingt geholfen.
    Trotzdem alles in allem eine lohnende Erfahrung.

  24. Ein paar Erfahrungen von Anfang Oktober 2022:

    Obwohl Anfang Oktober ja als Nachsaison gilt, gab es ein signifikantes Problem mit der Buskapazität. Wir haben zum Beispiel an einem Freitag den Bus um ca. 11 Uhr ab Salerno Richtung Amalfi genommen, Dabei hatten wir reines Glück, dass wir noch reingekommen sind in den dann völlig überfüllten Bus. Bestimmt 20 Leute wurden stehengelassen. Nächster Bus 1 Stunde später. An anderen Tagen haben wir immer sehr frühe Busse genommen, z.B. von Positano nach Colli di San Pietro. Und von Schiazzano sind wir auf Anraten der Gastgeber nicht nach San Agata, sondern erstmal runter nach Sorrent, weil dort die Busfahrt zurück an die Amalfitanische Küste beginnt. Wir hatten uns extra eine Verbindung ausgesucht, wo der nächste Bus schon eine halbe Stunde später fuhr als der eigentlich geplante. Wir sind dann auch erst in den zweiten reingekommen. Bis Colli di San Pietro hat der Bus auch nicht mehr angehalten und keine neuen Fahrgäste aufgenommen.
    Als Alternative bieten sich die Ausflugsfähren an. Die fahren nicht so oft, aber da passen auch mehr Leute rein als in einen Bus. Aber auch hier Vorsicht: Capri-Touren am Wochenende waren teils ausverkauft und die Kurzstrecken, z.B. Maiori-Amalfi werden erst kurz vor Abfahrt verkauft, wenn noch genug Platz ist.

    Hier noch Infos zu Varianten, die wir gegangen sind:

    Wir haben die Etappe 1 verkürzt, weil wir nicht die längste Strecke am ersten Tag machen wollten und der Wetterbericht erst ab Mittag trockenes Wetter vorhergesagt hatte Wir sind daher mit dem Bus von Salerno nach Erchie gefahren. Trotz GPS-Kontrolle haben wir die Haltestelle verpasst, also zu spät den Aussteigeknopf gedrückt. Großes Hallo der Italiener im Bus und der Fahrer lässt uns mitten an der Straße raus. Kurz danach merken wir: Die nächste Haltestelle noch im gleichen Taleinschnitt – „Limoneto di Ercole“ – wäre noch näher gewesen am Beginn des Weg. Gleich dort ist dann der Einstieg auf den CAI 305 von Erchie zum Santuario dell‘ Avvocata. Nicht viel weniger Höhenmeter aufwärts (700) als die normale Etappe 1, aber doch deutlich weniger Strecke. Tolle Landschaft, viel Wald mit Schatten. Wenn der Weg mal unklar war, haben sich die Varianten übrigens kurz danach wieder vereint.

    Bei der Gelegenheit will ich noch eine Lanze brechen für die CAI-Seite (www.caimontilattari.it). Gute Karten, prima GPX-Daten und – ganz wichtig – Wegzustandsbeschreibung. ALERT bedeutete für uns: Ging noch, aber ziemlich zugewachsen. CLOSED – na ja, ist ja klar, oder? Also unbedingt in die aktuelle Planung einbeziehen!

    Variante Bomerano-Positano über den Alta Via degli Dei: Der normale Via degli Dei ist für unseren Geschmack viel zu überlaufen. Daher haben wir uns den CAI 329, auch Alta Via degli Dei ausgesucht, also den „oberen Götterweg“ . Der geht über Monte Tre Calli (1122m) – Traumpanorama die ganze Küste vom Golf von Salerno bis Capri – , Pass Capo Muro (1087m) bis zur Caserma Forestrale (theoretischer Abstieg zwischendrin von Frana nach Nocelle auf CAI 329b ist derzeit gesperrt). Von der Caserma nach Montepertuso absteigen und von dort mit etwa stündlich fahrendem Ortsbus (Fahrkarten ausnahmsweise im Bus) nach Positano hinein – so haben wir das gemacht – oder weiter die Höhe in etwa haltend nach Santa Maria del Castello, wo es wohl auch Unterkünfte gibt. Vom Capo Muro kann man auch noch auf den Monte Catello hoch, was wir aber nicht gemacht haben; sieht auch sehr alpin aus.

    Dieser Alta Via degli Dei = CAI 329 ist wirklich spektakulär angelegt, mit wenig Auf und Ab in die wilden Täler ausholend. Szenerien wie in den Dolomiten, nur noch mit dem Extrasahnehäubchen Meerblick. Aber der Weg ist teilweise etwas zugewachsen, und Geländer, die ihre Berechtigung hatten, weil es neben dem Weg einige Mal senkrecht und tief hinunter geht, sind durch Waldbrand größtenteils nur noch in senkrechten Stümpfen erhalten. Wenn dann auch noch ein Busch von der Bergseite in den Weg hineinwuchert, wird’s spannend.

    Damit zum Theme Ausgesetztheit: Es gab mal eine Frage, ob die Wanderung etwas für Schwindelfreie ist. Der 329er im derzeitigen Zustand sicher nicht, aber der liegt auch nicht auf der Standardroute. Für das, was wir vom Standard gegangen sind, würde ich die Eignung für Höhenängstliche vor allem beim Wegabschnitt von Colli di Fontanelle nach Torca (Etappe 5) verneinen. Die Tiefblicke sind atemberaubend. Auch wenn die ersten 10 Meter neben dem Weg nur mittelsteil sind, direkt danach 450 Meter tief vertikal aufs Meer zu schauen ist schon Ehrfurcht gebietend. Nichts für wackelige Knie…

    Den Wegabschnitt Nula – Tuoro haben wir dann oben über Santa Maria della Neve abgekürzt. Erstens ist der Weg auf der CAI-Karte gepunktet und mit EE (escursionisti esperti) eingestuft, was nach unseren vorigen Erfahrung bedeutet, dass er ziemlich ausgesetzt ist, und zweitens gab es einen Kommentar auf der CAI-Seite, dass der Wegabschnitt ziemlich zugewachsen sei.
    Hinweis zur B&B Il Turro: Das liegt nicht wirklich in Schiazzano, sondern ein ca. Hundert Meter von der Bushaltestelle „Bivio Titigliano“ entfernt, also in Monticchio – dort Restaurants, Gelateria, Supermarkt, etc. . Und nach Monticchio kann man von Santa Maria della Neve direkt hinunterlaufen.

    Zum Schluss noch ein Tourismushinweis: Wer die Einsamkeit sucht, sollte Positano und Amalfi meiden. Menschenmassen in extremer Dichte – natürlich nur die anderen Leute, denn wir sind ja keine Touristen, sondern Wanderer ;-)

    Es war eine tolle Zeit. Danke für diese Webseite, sind hat uns die Planung ungemein erleichtert!

    • Hallo Clemens,

      vielen Dank für dein umfangreiches Feedback! Den Hinweis auf http://www.caimontilattari.it habe ich direkt mit aufgenommen. Zum Thema „übervolle Busse“ häufen sich in letzter Zeit die Hinweise, da werde ich auch noch nachbessern. Und bei meinem nächsten Besuch an der Amalfiküste muss ich dann unbedingt den CAI 329 wie von dir beschrieben ausprobieren. Bei gutem Wetter muss das echt der Hammer sein!
      Viele Grüße
      Frank

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